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Greifswald „Die Lehrer finden es cool“: Statt Schule Demo fürs Klima in Greifswald
Vorpommern Greifswald „Die Lehrer finden es cool“: Statt Schule Demo fürs Klima in Greifswald
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15:16 01.03.2019
Über 100 Schüler nahmen am 1. März an der Aktion Fridays for Future teil. Auf dem Fischmarkt wurde eine bunte Veranstaltung geboten. Dazu gehörten fünf Schweigeminuten für die Eisbären. Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

“Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“, riefen minutenlang etwas mehr als 100 Schüler am Freitagmittag auf dem Fischmarkt. Danach war es fünf Minuten bis 12 Uhr still, an diesem Tag ging es nicht zuletzt um das Überleben der vom Klimawandel bedrohten Eisbären. “Fridays for Future“, diese Aktion zog nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene an. Viele Eltern hatten ihre Kinder ermutigt und sie auch vom Unterricht freigestellt, damit sie an der Demo teilnehmen konnten. „Unsere Lehrer finden es cool“, sagte eine Jahngymnastin. Und die 18-jährige Hulda konnte nicht verstehen, dass sich nicht mehr ihrer Altersgenossen selbst vom Unterricht freigestellt hatten.

Eine fünfte und eine sechste Klasse der Waldorfschule waren mit ihren Lehrern erschienen. Die Schüler wollten das gern, berichtete ein Pädagoge. Auch die Eltern unterstützten das Anliegen, sich für die Welt einzusetzen. Ob man dafür die Schule schwänzen müsse, sei aber umstritten.

Viel Musik, Laufen fürs Klima und Springen, um den Kohleausstieg schneller hinzubekommen, die Schülerdemo für den Klimawandel auf dem Fischmarkt war eine Aktion mit viel Spaß.

Auch Erwachsene solidarisierten sich, so Philipp Reißner vom BUND und Mitarbeiter des Greifswalder Moorzentrums. Der Student Pascal Rosik als einer der Sprecher kündigte weitere Demonstrationen an, auch eine Fahrraddemo sei geplant.

Lesen Sie auch: Schulstreik in Hamburg: „Greta, Greta“-Sprechchöre schallen über den Rathausmarkt und der Live-Ticker zum Nachlesen von den Kollegen der Lübecker Nachrichten.

Eckhard Oberdörfer

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