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Greifswald Gemälde zeigt Armut in Namibia
Vorpommern Greifswald Gemälde zeigt Armut in Namibia
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09:04 29.05.2015
Der Maler Eckhard Buchholz (r.) und der Greifswalder Entwicklungshelfer Friedhelm Hein mit dem Gemälde.
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Greifswald

Mit Hilfe von Fotos, auf denen das ärmliche Leben der Einwohner von Namibia abgebildet war, hat der Maler Eckhard Buchholz aus Stralsund sein neuestes Öl-Gemälde gestaltet.

Die Bilder stammen von dem Greifswalder Entwicklungshelfer Friedhelm Hein, der bereits zwölfmal in dem südwestafrikanischen Land weilte, wo er sich im Rahmen des Vereins Solidaritätsdienst International engagiert.

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Der 66-jährige Greifswalder hat mitgeholfen, die hygienischen Lebensbedingungen zu verbessern.

„Es fehlt dort an den elementaren Grundvoraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben: Durch unsauberes Wasser sterben täglich unzählige Kinder“, erzählte der ehemalige Ingenieur bei der Vorstellung des neuen Werkes seines Freundes Eckhard Buchholz.

„Ich will mit meinem Bild das Elend der namibischen Bevölkerung in die Öffentlichkeit bringen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die westlichen Industriestaaten nicht unschuldig sind an dieser Situation“, sagte Buchholz, der im Januar begonnen hatte, eine alltägliche Dorfszene am Rande von Otjiwarongo auf seine Leinwand zu bannen.

Namibia war bis 1915 deutsche Kolonie und stand dann bis 1990 unter südafrikanischer Herrschaft.

In dem Land leben die Menschen zum größten Teil in Wellblechhütten. Mit dem weiteren Aufbau von Lehmhütten können die Lebensbedingungen zumindest etwas erleichtert werden.



Christian Rödel

29.05.2015
29.05.2015