Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Genuss und Vergnügen für einen guten Zweck
Vorpommern Greifswald Genuss und Vergnügen für einen guten Zweck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 13.10.2014
Eine Torte für die „Greif“ halten Kapitän Fusch und Klaus Schult in den Händen, sie kam von Jörg Hochheim (li.) und Thomas Prauße (2.v.r.).

Greifswald — In der vierten Klasse war Harry Glawe, heute Wirtschaftsminister von MV, das erste Mal an Bord des Segelschulschiffs. Und noch heute zieht es den Politiker regelmäßig zur „Greif“. Er war einer von 120 Gästen, die am Freitagabend im Kaisersaal der Stadthalle bei einem Glas Wein über die Zukunft des Traditionsschiffes plauderten.

Nicht nur für ihn, sondern auch für die anderen Gäste stand eines fest: Die „Greif“ muss der Hansestadt erhalten bleiben. Das findet auch Christina Spierling, Geschäftsführerin des Fremdenverkehrsvereins, der den Greifswalder Tisch veranstaltet. „Die Greif ist ein Wahrzeichen der Stadt und muss touristisch gefördert werden“, erklärt Spierling. Sie selbst ist Mitglied einer der im vergangenen Jahr gegründeten Arbeitsgruppen, die Ideen für den Erhalt der Schonerbrigg schmieden sollen (die OZ berichtete). „Ich könnte mir vorstellen, dass man Touristenführungen auf der Greif anbietet, die währenddessen von Wieck zum Hafen fährt“, lautet einer ihrer Vorschläge.

Bevor es für die Gäste ans Buffet ging, überreichte Vizebürgermeister Jörg Hochheim zusammen mit Thomas Prauße, Geschäftsführer der Stadtwerke und Leiter der „Zukunftswerkstatt Greif“, die 600- Euro-Spende an Kapitän Wolfgang Fusch und seine Crew. Auch Hochheim, den es drei- bis viermal pro Jahr zur „Greif“ treibt, beschäftigt sich mit der Zukunft des Schiffes: „Es handelt sich ja nicht um einen Eisbrecher. Das heißt, gerade im Winter muss die Greif mehr genutzt werden.“ Ideen für die Nutzung hat er auch parat: „Ich könnte mir vorstellen, dass dort Hochzeiten ausgerichtet werden.“ Kapitän Fusch ist für jede Idee, aber auch Spende dankbar. Er weiß, was die „Greif“ für die Stadt bedeutet: „Viele beneiden uns um das Schiff, vor allem, weil es noch fährt. Es ist ein Aushängeschild für Greifswald.“ Seine Hoffnung und die der Crew hängt nun an den Vorschlägen, die die Arbeitsgruppen zusammenstellen. „Man muss eben neue Wege finden“, sagt er, damit die Greif auch in Zukunft übers Meer segeln könne.

STADTGESPRÄCH
Es berichtet Christin
Weikusat. Sie erreichen sie
unter ☎ 03834 / 793693.



OZ

Pünktlich zur Erstiwoche macht das Wetter allen partywütigen Studierenden einen Strich durch die Rechnung. Die große Erstiparty in der Stadthalle am vergangenen Donnerstag fiel buchstäblich ins Wasser.

13.10.2014

Greifswalderinnen gewinnen ihre ersten Spiele.

13.10.2014

Während der 1. TCC gegen Rostock Nord-West gewinnt, geben sich die Greifswalder gegen Süd II geschlagen.

13.10.2014