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Greifswald Azubis feiern Einschreibung in Greifswald
Vorpommern Greifswald Azubis feiern Einschreibung in Greifswald
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16:09 30.09.2019
Großer Jubel: Die neuen Azubis feiern bei der traditionellen Einschreibungsfeier Quelle: Maurice Toptschian
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Greifswald

„Meister, zündet das Licht“ mit dieser Aufforderung eröffnete am Freitag die Einschreibungsfeier am BerufsBildungsWerk (BBW) Greifswald. Feierlich begrüßt wurden die neuen Azubis nach alten Brauch, in der Kluft ihrer zukünftigen Berufe. Für die rund 80 Jugendlichen des 1. Lehrjahres war diese Feier ein ganz besonderer Moment. Mit der feierlichen Übergabe der Aufnahmebescheinigung begann für sie nicht nur die neue Ausbildung, sondern auch ein neuer Lebensabschnitt. Die Menschen, die eine Ausbildung am BBW machen, kommen aus ganz Deutschland und haben Handicaps. „Das sind Menschen mit psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen. Es handelt sich also um eine Fachausbildung mit der nötigen Unterstützung und Betreuung. Die Menschen wohnen auch hier im BBW-Campus “ so BBW-Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer. Je nach Handicap können die Jugendlichen aus einer Liste von über 70 Berufen auswählen, darunter Konditor, Holzmechaniker, Fahrzeugpfleger oder auch Baufachwerker. Die Azubis sammeln vor allem durch Praktika in den Betrieben Erfahrungen. Auf Menschen mit Handicaps seien disee Betriebe eingerichtet. Eine Übernahme nach der Ausbildung sei möglich. Außerdem könnten die Azubis schon im Vorfeld in die Ausbildung reinschauen und „sehen, ob es das Richtige ist“ erzählt Niemeyer.

Auf ihre neue Ausbildung freut sich auch Hanin Al-Salim(22). Schon davor konnte sie in den Job reinschnuppern. „Ich arbeite gerne mit Pflanzen“ sagt die angehende Gartenbauhelferin. Sie ist zuversichtlich, dass der Job das richtige für sie ist. Und Christian Leonhard (27) möchte Mediengestalter für Bild und Ton werden. „Ich habe schon hobbymäßig mit Filmen gearbeitet, daher war es logisch, hier anzufangen.“

Die Aufnahme einer Ausbildung mache zwar Spaß, sei aber nicht immer einfach. Doch wer dabei bleibt, habe gute Chancen auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt so Niemeyer. Besonders gefragt seien derzeit Jobs im Elektro- und Handwerksbereich, in der Industriemechanik oder auch in der Hauswirtschaft.

Von Maurice Toptschian

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