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Greifswald Greifswald muss das Risiko tragen
Vorpommern Greifswald Greifswald muss das Risiko tragen
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14:07 16.11.2018
Blick zum Humboldtgymnasium an der Kreuzung Thälmannring/Makarenkostraße Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Am Humboldtgymnasium in Greifswald lernen Hochbegabte aus ganz Vorpommern. Wer beispielsweise im Norden der Insel Rügen wohnt, der hat einen sehr langen Schulweg. Ein Internat könnte Abhilfe schaffen.

Wie die zuständige Greifswalder Amtsleiterin Carola Felkl im Bildungsausschuss informierte, ist die von der Bürgerschaft beschlossene Untersuchung der Möglichkeiten für die Einrichtung eines Internats inzwischen sehr weit gediehen. „Wir haben viele Gespräche geführt und Kosten kalkuliert“, informierte sie. Als nächstes müsse die Stadt nun ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren durchführen. Das heißt, Träger, die ein Internat betreiben wollen, können sich bewerben. Im Gespräch sind 15 Plätze. „Wenn davon allerdings nur zehn belegt sind, müssen wir die Kosten für die nicht benötigten Plätze an den Träger zahlen“, machte Felkl deutlich.

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Denkbar sei auch, dass ein Verein sich um die Unterbringung der Gymnasiasten kümmere. Die Stadt könne allerdings keinen Verein gründen. „Die Unterbringung in einer bestehenden Wohngruppe ist nicht möglich“, so Felkl weiter. Dort sei kein Platz. Daran sei jüngst die Unterbringung eines einzelnen Schülers des Humboldtgymnasiums gescheitert.

Eckhard Oberdörfer

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