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Greifswald Greifswalder FC schickt Pastow mit 8:0 nach Hause
Vorpommern Greifswald Greifswalder FC schickt Pastow mit 8:0 nach Hause
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00:05 10.04.2017
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Greifswald

Besser konnte es für die Verbandsliga-Fußballer des Greifswalder FC nicht laufen. Zum einen hat man sich mit dem 8:0 über den SV Pastow ordentlich Selbstvertrauen für die nächste anstehende Aufgabe – das Pokalviertelfinale (17. April) gegen Hansa Rostock – geholt und zum anderen haben die zwei ärgsten Verfolger des GFC in ihren Spielen gepatzt.

GFC-Spieler Mike Bütterich setzt sich gegen zwei Kontrahenten durch. Er traf gegen Pastow zum 4:0. Quelle: Foto: Werner Franke

Pampow hat gegen Ueckermünde „nur“ 2:2 gespielt und der Güstrower SC hat beim Rostocker FC 3:5 verloren.

Mit dem Kantersieg über Pastow setzt Greifswald seine Heimserie fort, auch das zehnte Spiel wurde gewonnen. „Wir sind alle sehr zufrieden, auch mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Sicher haben nicht alle Aktionen geklappt, aber wenn das Spiel 8:0 ausgeht, dann gibt es nicht so viel zu meckern“, sagt Sebastian Olszar stellvertretend für das gesamte Team. „Wir haben extreme Dominanz gezeigt und haben nichts anbrennen lassen.“

Dabei ging es für den Greifswalder FC gar nicht so prickelnd los. Bis zum ersten Tor brauchte der GFC vier richtig gute Chancen. Dann erlöste Rohde sein Team mit seinem 15. Saisontreffer. Nach einem Foul im Strafraum an Olszar nahm sich Jovanovic kurz vor dem Pausenpfiff den Ball und verwandelte zum 2:0-Halbzeitstand.

Die Pause wurde für alle etwas länger. Im Volksstadion fiel erneut das Flutlicht aus. Bis das technische Problem behoben war, waren 45 Minuten vergangen. Doch nach einer knappen Stunde gespielter Zeit legte der GFC los. Skupke eröffnete mit einem Kopfballtor den Torreigen. Bütterich, Sendroiu, Kröger und Olszar legten nach, ehe Jovanovic seinen zweiten Treffer zum 8:0-Endstand erzielte. Vom SV Pastow, der am letzten Spieltag noch den TSV Bützow schlug, kam kein gefährlicher Angriff in Richtung GFC-Gehäuse.

„Die Mannschaft wusste, dass wir nach der schlechten Halbzeit in Stralsund auch Kritik einstecken müssen. Das ist nicht unser Anspruch. Gegen Pastow haben wir einen Maßstab gesetzt, den wir so beibehalten müssen“, sagte Hagen Reeck, der Cheftrainer des Greifswalder FC. „Mir hat besonders gut gefallen, dass wir nicht nachgelassen haben. Niemand hat die Zweikämpfe gescheut und jeder ist immer volles Tempo gegangen.“

Mit so einer Leistung kann es am Ostermontag beim FC Hansa Rostock sicherlich auch für ein „Wunder“ reichen: „Ich freue mich auf die neue Trainingswoche. Wir werden die Zeit nutzen. Am Ostermontag werden wir dann sehen, wie weit es uns bringt“, so Reeck.

Der 35-jährige Sebastian Olszar freut sich auf das Pokalspiel, „es ist natürlich schade, dass wir es nicht im Volksstadion, mit unseren Fans im Rücken, spielen können. Für unser Team ist es wieder ein sehr guter Test, um zu sehen, wie weit wir sind. Wir werden alles raushauen um die Überraschung zu schaffen.“

Greifswalder FC: Person, Berger, Henkel, Bütterich, Kröger, Olszar, Rohde (74.Lösel), Sendroiu (74.Gutjahr), Skupke, Hartwig, Jovanovic.

Tore: 1:0 Rohde (26.), 2:0 Jovanovic (44. Foulelfmeter), 3:0 Skupke (58.), 4:0 Bütterich (63.), 5:0 Sendroiu (65.), 6:0 Marco Kröger (71.), 7:0 Olszar (76.), 8:0 Jovanovic (81.).

Mit dem Bus nach Rostock

Das Pokalviertelfinale beim FC Hansa Rostock findet am 17. April um 14 Uhr im Volksstadion Rostock statt. Tickets für das Spiel gibt es ab sofort im Ticketshop des FC Hansa oder an den Vorverkaufsstellen, wie zum Beispiel in der Stadtinformation Greifswald. Darüber hinaus stellt der Greifswalder FC einen Bus für die Fans zur Verfügung, für den die Tickets in der Geschäftsstelle des Greifswalder FC erworben werden können.

Philipp Weickert

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