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Greifswald Greifswalder Leichtathleten brauchen mehr Platz
Vorpommern Greifswald Greifswalder Leichtathleten brauchen mehr Platz
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23:21 21.06.2019
Das Philipp-Müller-Stadion befindet sich in einem katastrophalen Zustand, hier die Sitztribüne Quelle: privat
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Greifswald

 Das traditionsreiche Philipp-Müller-Stadion an der Wolgaster Straße befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Wahrscheinlich werde es der Verein übergangsweise pachten, informiert Peer Kopelmann für den Stadtsportbund. Dieser arbeitet derzeit intensiv gemeinsam mit der Stadt an der Vision für ein Sport- und Freizeitgelände zwischen Wolgaster Straße und Ryck. Gerade erst fand eine Zusammenkunft der Vereine zur Ideenfindung und Interessenbekundung statt. Der Bedarf an Wettkampf- und Trainingsmöglichkeiten ist groß. Die mehrfach angesprochene Eislaufhalle gehört derzeit nicht zu den Vorschlägen, wohl aber eine Kalthalle. Denn in Greifswald fehlen Sporthallen.

„Auch ein Haus des Sports wie in Neubrandenburg und Rostock wäre für Greifswald gut“, sagt Kopelmann. Es fehlten Büros, Lager- und Parkmöglichkeiten, die an einem Ort gebündelt werden könnten.

Auch die traditionsreichen und mitgliederstarken Leichtathleten bräuchten mehr Platz. Das Volksstadion allein reiche nicht aus. Im Philipp-Müller-Stadion müssen auch die Leichtathleten trainieren und Wettkämpfe absolvieren können. „Wir brauchen auch dringend bessere Bedingungen für unsere erfolgreichen Paraleichtathleten, zum Beispiel eine separate Wurfanlage“, sagt Kopelmann. Auch das Volksstadion müsse weiterentwickelt und modernisiert werden.

Dem Sportbund sei bewusst, dass die Stadt die großen nötigen Investitionen – man spricht von acht bis zehn Millionen Euro – nicht allein schultern könne. Fördermittel seien nötig. Die richtige Planungsphase soll 2020 beginnen.

Eckhard Oberdörfer

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