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Greifswald Greifswalder SPD für hochpreisiges Wohnen in Schönwalde
Vorpommern Greifswald Greifswalder SPD für hochpreisiges Wohnen in Schönwalde
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13:14 21.11.2019
Ecke Loitzer Straße/Grimmer Straße könnten bezahlbare Wohnungen geschaffen werden, schlägt die Stadt vor. Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Die Vorlage der Verwaltung über den Verkauf städtischer Grundstücke für den sozialen, bezahlbaren und sonstigen Wohnungsbau ist wohl erst einmal durchgefallen. Finanz- und Bauausschuss sprachen sich mit Mehrheit für eine Vertagung aus. Zunächst soll sich die wiederbelebte Arbeitsgruppe Sozialer Wohnraum mit den Vorschlägen der Verwaltung befassen. Auch die Förderrichtlinie über die Gewährung von städtischen Zuschüssen von bis zu 100 000 Euro soll diese Ehrenrunde drehen.

Bei den strittigen kommunalen Grundstücken handelt es sich insgesamt um sieben in verschiedenen Stadtteilen, auf denen mehr oder weniger schnell Mehrgeschosser entstehen könnten. Mit den Vorschlägen der Stadt würde die „typische Teilung der Stadt beibehalten“, kritisierte Monique Wölk auf der Sitzung des Bauausschusses. So zementiere man die jetzige Situation.

Besonders strittig: Die Verwaltung schlägt vor, eine Fläche in Eldena am Wehrstedtweg „höchstbietend für den frei finanzierten Mietwohnungsbau oder für Eigentumswohnungen“ zu vergeben. Das gewünschte und hier verortete Ortsteilzentrum Eldena könne laut Stadt trotzdem entstehen und zwar im südlichen Bereich des Parkplatzes. Geht es nach den Grünen, wird das Eldenaer Grundstück nahe dem Einkaufszentrum für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums verwendet.

In der Fettenvorstadt Ecke Loitzer und Grimmer Straße soll bezahlbarer Wohnraum entstehen. Was das ist, ist nicht so genau definiert, maximal 8,50 Euro Kaltmiete je Quadratmeter werden oft genannt. Er könnte zwar nicht vom Land, aber von der Stadt subventioniert werden, wenn die Bürgerschaft der eingangs erwähnten Richtlinie zustimmt.

An der Lise-Meitner-Straße im Plattenbauwohnviertel Schönwalde I schlägt die Stadt vom Land geförderten sozialen Wohnungsbau vor (bis 5,50 Euro Kaltmiete je Quadratmeter). Das sei kontraproduktiv für die soziale Durchmischung, so die SPD. Das Grundstück in Schönwalde I sollte für den hochpreisigen Wohnungsbau ausgeschrieben werden, fordert Monique Wölk.

Von Eckhard Oberdörfer

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