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Greifswald Greifswalder Segler auf gemeinsamem Kurs
Vorpommern Greifswald Greifswalder Segler auf gemeinsamem Kurs
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05:59 31.08.2019
Die Südmole in Wieck von der Nordmole aus fotografiert Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Die Greifswalder Wassersportvereine bekommen viel Platz auf der Wiecker Südmole. Dank langfristiger Pachtverträge können sie in Kürze Fördermittel für Investitionen einwerben. Das ist das Ergebnis von Beratungen der Vereine mit der Stadtverwaltung zum Masterplan für die Ortsteile an der Dänischen Wiek. Wiederholt hatten Vereine und Sportpolitiker gefordert, die gesamte Südmole für den Wassersport vorzuhalten.

„Wir können mit dem Plan, wie er jetzt ist, leben“, sagte Christian Radicke (Bürgerliste), Präsident des Wiecker Yachtclubs, auf der Sitzung des Bauausschusses. „Es ist gut, dass der Schwebezustand beendet wird.“ Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU) sprach von Missverständnissen, die die Diskussion bestimmt hätten. Dass auf den Plänen Häuschen eingezeichnet sind, bedeute nicht, dass Gaststätten oder Pensionen gebaut würden. „Das sind nur Ideen.“

Ortsräte können noch Vorschläge machen

Bis auf zwei Enthaltungen gab es Zustimmung im Bauausschuss. Der Masterplan geht in die Bürgerschaft, allerdings können die Ortsräte Eldena und Wieck danach noch Veränderungsvorschläge machen.

Der auf einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren angelegte Masterplan enthält etwa 80 Maßnahmen und zwölf Leitprojekte. Eine Lenkungsgruppe soll sich mit der Umsetzung für Riems, Friedrichshagen, Eldena, Wieck und Ladebow befassen. Zu den Ideen gehört auch die seit Langem diskutierte Verlängerung des Yachtwegs in Wieck, damit die Straße An der Mühle eine echte Promenade werden kann.

Eigenheime auf Parkplatz?

Auch die Errichtung von Wohnhäusern auf dem Parkplatz An der Mühle wird erwogen. Allerdings müsse zuvor das Problem des ruhenden Verkehrs anderweitig gelöst werden, betonte Bauamtsleiter Thilo Kaiser.

Für Wieck und Ladebow soll es ein Ortsteilzentrum geben. Auch die weitere Aufwertung der Klosterruine Eldena ist eine der vorgesehenen Maßnahmen. Auf Wunsch der Friedrichshäger ist keine Wohnbebauung in der zweiten Reihe in diesem gerade bei Eigenheimbauern beliebten Ortsteil vorgesehen. Viele vorgesehene Projekte widmen sich Radwegeverbindungen und Badestellen.

Von Eckhard Oberdörfer

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