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Greifswald Greifswalder Senioren mit Baudezernentin im Gespräch
Vorpommern Greifswald Greifswalder Senioren mit Baudezernentin im Gespräch
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09:19 12.09.2019
Der Seniorenbeirat der Hansestadt Greifswald diskutierte am Mittwoch mit Baudezernentin Jeannette von Busse und Stadtbauamtsleiter Thilo Kaiser Themen der Stadtentwicklung. Quelle: Petra Hase
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Greifswald

Das Wohngebiet Ostseeviertel Ryckseite hat schon bessere Zeiten erlebt. Zwar errichteten Investoren in jüngster Vergangenheit neue Häuser, wurde eine Turnhalle gebaut, entsteht gerade eine neue Kita. Doch die meisten Plattenbauten – in den letzten DDR-Jahren hochgezogen – haben ihren Charme für viele längst verspielt. Das große Einkaufszentrum: in weiten Teilen verwaist. Menschen ziehen weg. Und durch die Straßen schleicht das Gerücht geplanter Abrisse.

Das verunsichert stark, ängstigt gar, wie Rentner Michael Hasenjäger während einer Gesprächsrunde mit Greifswalds Baudezernentin Jeannette von Busse und Stadtbauamtsleiter Thilo Kaiser am Mittwoch deutlich machte. Der Seniorenbeirat der Hansestadt Greifswald hatte eingeladen, um über Themen der Stadtentwicklung aus Sicht der Senioren zu diskutieren. Hasenjäger, der seit 22 Jahren in der Vitus-Bering-Straße wohnt, nutzte daher die Chance, nach Abriss- und weiteren Plänen fürs Stadtviertel zu fragen. „Ob Blöcke abgerissen oder erhalten werden, kann ich nicht beantworten“, entgegnete von Busse. Das sei Sache der Eigentümer, sprich: der beiden großen Wohnungsunternehmen WVG und WGG. „Mit ihnen sind wir im Gespräch, um zu klären, wie wir das Viertel gemeinsam in Zukunft entwickeln wollen. Doch noch sind wir im Ideenfindungsprozess. Für uns als Stadt ist wichtig, das Viertel qualitativ aufzuwerten“, so die Dezernentin. Thilo Kaiser erläuterte, dass die Stadt gegenwärtig einen Masterplan für das Gebiet erarbeite, in den auch die Öffentlichkeit noch einbezogen werde.

Berndt Frisch vom Seniorenbeirat indes thematisierte die Gehwege in der Stadt. „Denn sie sind teilweise katastrophal. Und zwar nicht nur für Senioren, die mit einem Rollator unterwegs sind, sondern auch für junge Familien mit Kinderwagen“, sagte er. Jeannette von Busse räumte ein, dass die Situation in einigen Bereichen unbefriedigend sei. Die Werterhaltungsmittel seien über Jahre knapp bemessen gewesen, auch personell gebe es Grenzen. Bauingenieure – Mangelware. Doch manches sei im Fluss: Die Beimlerstraße etwa stand 2019 im Fokus. Demnächst gehe es in der Makarenkostraße/Thälmannring mit den Bauarbeiten los. „In der Lutherstraße haben wir im Zuge der Bauarbeiten den Gehweg verbreitert. In der Mühlenstraße ist das an engen Stellen auch geplant. Und eines der nächsten Ziele ist die Steinbeckerstraße. Die müssen wir komplett anfassen, denn die ist wirklich katastrophal“, ergänzte Thilo Kaiser.

Ein Dauerthema der Senioren – der Mangel an öffentlichen Toiletten – sprachen Hartmut Seidlein und Irma Biebler an. Die Baudezernentin zeigte sich optimistisch, dass die für 2019 versprochene WC-Anlage am Südbahnhof zum Jahresende auch tatsächlich fertig werde. Auch das WC am Parkplatz Klosterruine Eldena werde kommen, „nur der Realisierungszeitraum ist noch nicht klar.“ Wie es mit dem von der CDU erneut forcierten Thema „nette Toilette“ in Gaststätten weitergehe, entscheide am Montag die Bürgerschaft.

Von Petra Hase

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