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Greifswald Greifswalder: Laterne stand schon immer im Weg
Vorpommern Greifswald Greifswalder: Laterne stand schon immer im Weg
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16:57 24.05.2019
Sören Hiersemann hat Recht behalten... Die Laterne wurde abgeknickt Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Sören Hiersemann hat offenbar Recht behalten. Im „Westend“ befindet sich eine Straßenlaterne in Schieflage. Denn sie hat den Zusammenstoß mit einem Auto nicht ausgehalten. Der Fahrer hat auch ordnungsgemäß den Vorfall gemeldet.

Für Sören Hiersemann war es vorhersehbar, dass es eines Tages dazu kommt. Die Lampe steht an der Einfahrt zum Wollweberhof, hier stehen ein paar Wohnhäuser. Dort wohnt der Greifswalder. Zu den Häusern gelangt man über eine Durchfahrt in der geschlossenen Bebauung der Langen Straße. „Ich hatte 2015 im Zuge der damaligen Bauarbeiten im Zuge der Umgestaltung des Westends einen Vor-Ort-Termin“, erzählt er. 2014/15 investierte die Stadt im Westend in eine neue Straßenoberfläche und Beleuchtung. Gehwege wurden erneuert, Bäume gepflanzt, Fahrradbügel und Parktaschen eingerichtet. Insgesamt wurden 1,6 Millionen Euro investiert.

Hiersemann ist Unternehmer und kennt sich beim Bauen aus. Beim Termin waren Tiefbauamt, Planungsbüro und die bauausführende Firma dabei. „Ich habe darauf hingewiesen, dass der Standort der Laterne nicht den geltenden DIN-Vorschriften für Radien solcher Ein- und Ausfahrten entspricht. Das war eine totale Fehlplanung.“ Wenn hier Autos parken und man mit einem Pkw mit Hänger in die Durchfahrt wolle, sei die Einfahrt äußerst schwierig. Allerdings erklärte das Tiefbauamt die Kritik Hiersemanns seinerzeit für unbegründet. Es wurde so gebaut wie geplant.

Tatsächlich hat die Laterne über drei Jahre aufrecht gestanden. Aber der Pfahl habe in den Jahren die Farbe gewechselt, lästert der Greifswalder. „Erst war sie Grün, dann Blau, dann Rot.“ Mit anderen Worten: Es gab einige Autos die in den letzten Jahren, die die Straßenlampe „gestreift“ haben.

Eckhard Oberdörfer

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