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Greifswald Greifswalder kündigen Demos für Montagabend an
Vorpommern Greifswald Greifswalder kündigen Demos für Montagabend an
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15:01 19.10.2015
Für   den 19. Oktober sind erneut zwei Kundgebungen auf dem Marktplatz in Greifswald angemeldet worden. Die einen demonstrieren für eine weltoffene Stadt, die anderen protestieren gegen die Bundes- und insbesondere Asylpolitik.
Für den 19. Oktober sind erneut zwei Kundgebungen auf dem Marktplatz in Greifswald angemeldet worden. Die einen demonstrieren für eine weltoffene Stadt, die anderen protestieren gegen die Bundes- und insbesondere Asylpolitik. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Das Bündnis „Greifswald für alle“ will am Montag ab 18 Uhr auf dem Marktplatz zeigen, dass die Hansestadt weltoffen, bunt und tolerant ist. „Wir wenden uns gegen Fremdenhass, Rassismus und Diskriminierung“, sagt Mitinitiator Robert Gabel, der die Veranstaltung bei der Ordnungbehörde angemeldet hat.

Jeder, der friedlich für die Stadt Greifswald und ihr gutes öffentliches Bild einzustehen möchte, sollte am Abend zum Rathaus kommen. Es gehe um das Selbstverständnis der Universitäts- und Hansestadt sowie der Region Vorpommern und darum, wie dieses innerhalb der Asyl- und Flüchtlingsthematik umgesetzt werden könne, so Gabel.

Auch die Gruppe „Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit“ hat wiederholt eine Kundgebung angemeldet. Vor einer Woche fand diese im Stadtteil Schönwalde I statt. Wie Sprecher Norbert Kühl von den Freien Wählern gegenüber OZ erklärte, wolle man erneut gegen die aktuelle Bundespolitik der Regierung protestieren. „Wir haben nichts gegen Asylbewerber. Aber in dieser Masse wird unsere Kultur zerrissen“, sagt Kühl. Gegenüber der Ordnungsbehörde wurden etwa 400 Demoteilnehmer angekündigt.

Das Bündnis „Greifswald für alle“ rechnet mit mindestens 200 Kundgebungsteilnehmern.



Hase, Petra