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Greifswald Greifswalder verschickten fast 200 Hoffnungsbriefe an Pflegeheime
Vorpommern Greifswald

Greifswalder verschickten fast 200 Hoffnungsbriefe an Pflegeheime

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17:03 20.05.2020
Selbstgemalte Bilder und handgeschriebene Briefe: Viele Hansestädter beteiligten sich an der Aktion des Bürgerhafens und spendeten so in Zeiten einer Krise Hoffnung und Zuversicht. Quelle: Bürgerhafen
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Greifswald

Die Einsamkeit war bei vielen groß: Ab Mitte März durften Bewohner in Pflegeheimen nur noch in ganz besonderen Ausnahmefällen Besuch empfangen. Deshalb rief der Bürgerhafen Greifswald gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten der Stadt Ines Gömer und der Partnerschaft für Demokratie Greifswald kurz vor Ostern dazu auf, Hoffnungsbriefe zu schreiben.

Daraufhin erreichten den Bürgerhafen an die 200 Hoffnungsbriefe, Postkarten, etliche Ostergrüße – auch von Familien mit Kindern – und E-Mails, die an Menschen in Pflegeheimen weitergeleitet wurden. „Für all diese Karten, Briefe und Grüße gilt den Schreibenden im Namen der Seniorinnen und Senioren ein herzlicher Dank. Die Briefe gaben und geben nach wie vor Hoffnung und Zuversicht“, sagt Anja Eberts, Projektleiterin „MitMachZentrale“ vom Pommerschen Diakonieverein.

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Für einen Großteil der Menschen seien die täglichen Besuche ein sozialer Höhepunkte. Mit dem Aufruf wollte man zumindest einen kleinen Ersatz für die ausgefallenen Besuche ermöglichen, sagte Friederike Güldemann, Koordinatorin des Bürgerhafens, zu Beginn der Aktion.

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Von OZ

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