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Greifswald Lebensgefährliche Verletzung bei Greifswalder Yachtbauer war Notwehr
Vorpommern Greifswald Lebensgefährliche Verletzung bei Greifswalder Yachtbauer war Notwehr
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09:45 23.11.2018
Attacke mit Werkzeug in Greifswald war Notwehr. Ein Mann wurde lebensgefährlich verletzt, aber es wird keinen Prozess geben. Quelle: Andreas Gebert/dpa
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Greifswald

Eine gefährliche Attacke mit einem Stechwerkzeug unter Arbeitern in einem Jachtbaubetrieb in Greifswald, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde, hat keine strafrechtlichen Folgen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund am Freitag erklärte, handelt es sich um einen Fall von Notwehr.

Ein 36 Jahre alter Leiharbeiter aus Polen hatte im April einen Landsmann bei der Auseinandersetzung lebensbedrohlich an Kopf und Hals verletzt. Unter anderem wegen der Sprachbarriere hätten erst umfangreichere Ermittlungen den Sachverhalt aufklären können

Die zunächst eingeleiteten Ermittlungen wegen versuchten Totschlags wurden eingestellt, wie der Sprecher erklärte. Der anfangs Tatverdächtige war vorübergehend auch in U-Haft genommen worden. Der Geschädigte überlebte dank Notoperationen.

Es habe auch Zeugen gegeben

Unter den Beteiligten soll es damals häufiger Streit um die Qualität der Arbeit gegeben haben, sagte der Sprecher. Deshalb seien beide schon in unterschiedlichen Hallen eingesetzt gewesen. Am Tattag habe der Geschädigten den ihm körperlich unterlegenen Kollegen angegriffen. Dieser habe sich mit einem Stechbeitel gewehrt. Es habe auch Zeugen gegeben.

dpa

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