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Greifswald Gützkower „Peeneflöhe“ haben neue Kinderküche
Vorpommern Greifswald Gützkower „Peeneflöhe“ haben neue Kinderküche
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17:31 10.11.2019
Charlotte, Emmi, Leni, Lea Marleen, Amelie und Hanna freuen sich über die neue Kinderküche in der Kita „Peeneflöhe“. Eingebaut und mit unterstützt wurde sie vom Gützkower „Küchenfritze“. Quelle: Petra Hase
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Gützkow

Plätzchen backen, Spaghetti kochen, Salate schnippeln und noch viel mehr! Die etwa 190 Mädchen und Jungen der Gützkower Kindertagesstätte „Peeneflöhe“ haben ab sofort Gelegenheit, kräftig in großen Kochtöpfen zu rühren oder kreativ Backbleche zu befüllen. Dank der Initiative des Kita-Fördervereins hat die Betreuungseinrichtung in Trägerschaft des Arbeitersamariterbundes (ASB) eine nagelneue Kinderküche erhalten. Dabei nutzte der Verein die Sparkassen-Crowdfunding-Plattform „99 Funken“, mit deren Hilfe seit Mai 4300 Euro zusammenkamen.

Ihre Feuertaufe hat die Küche bestanden: „Wir haben mit den Kindern bereits Pflaumen-Birnen-Marmelade und Apfel-Quitten-Gelee gekocht“, erzählt Kita-Leiterin Katja Becker. Sie freue sich sehr über die neuen Möglichkeiten. Zumal die „Peeneflöhe“ stärker denn je auf gesunde Ernährung und bewusste Lebensweise achten wollen. „In Kürze starten wir daher in unserem Haus das AOK-Projekt ,Jolinchen’, das sich auch um solche Themen dreht“, sagt Becker.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten diese schöne Holzlokomotive für den Spielplatz gefertigt. Quelle: Petra Hase

Bei den Eltern kommen diese Aktivitäten gut an. Diana Feichtinger etwa freut sich über die schöne Kinderküche und erklärt, sehr mit der Betreuung ihrer dreijährigen Tochter Shania zufrieden zu sein. „Auch Charlene, die jetzt schon zehn Jahre alt ist, hat es hier früher immer gut gefallen“, fügt sie hinzu. Ähnlich äußert sich Linda Sommer, deren Kinder Fiete (4) und Fina (1) die Tagesstätte besuchen. „In letzter Zeit hat sich hier viel getan“, sagt sie und erklärt: „So konnten wir zum Beispiel die Eingewöhnungszeit von Fina auf drei Wochen verlängern. Das hat gut geklappt.“

Verändert sich sich aber auch optisch sehr viel in dem Bau. „Wir haben mittlerweile alle Gruppenräume im Haus renoviert und die Türen geschliffen. Jetzt muss nur noch der Flur erneuert werden“, berichtet ASB-Geschäftsführer Mirko Kagemann, der den Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag für einen Besuch zum Anlass nahm. Dabei freute er sich wie dutzende Eltern und Großeltern über das kleine Kulturprogramm, das die Lütten mit den Erziehern im Bewegungsraum präsentierten. Viele Gützkower ließen es sich im Anschluss nicht nehmen, mit ihrem Nachwuchs drinnen oder draußen die Angebote wahrzunehmen oder mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen. Auch über neue Ideen. „Wünschenswert wären zum Beispiel noch weitere Sitzgelegenheiten auf unserem Spielplatz“, sagt Kita-Leiterin Katja Becker, nicht ohne allen bisherigen Unterstützern Dank für das Erreichte zu sagen. Darin schloss sie auch den „sehr aktiven Elternrat“ und die Stadt mit ein, die in diesem Jahr für eine Verbesserung der Parkplatzsituation an der Einrichtung sorgte.

Im großen Pott rühren und matschen: Der zweijährige Max fühlt sich sichtlich beim „Kochen“ an frischer Luft wohl. Quelle: Petra Hase

„Gern wollen wir helfen, das Umfeld für unsere Lütten und die Mitarbeiter weiter mitzugestalten und zu verbessern“, versicherte Stephan Grabow, Vorsitzender des erst im Dezember 2018 gegründeten Fördervereins der „Peeneflöhe“. Die Kinderküche sei das erste große Projekt gewesen, so Vorstandsmitglied Madleen Lahn, die hofft, weitere Mitstreiter gewinnen zu können. Derzeit gebe es 16 Mitglieder im Verein. „Neue sind immer willkommen“, sagt sie.

Weitere Kinder in der Kita übrigens auch: „Derzeit haben wir drei Plätze im Kindergarten und acht Plätze im Hort frei“, sagt Katja Becker. Durch eine Umstrukturierung konnten zu Beginn des Jahres Kapazitäten ausgebaut werden. Davon profitiere insbesondere der Krippenbereich mit seinen 36 statt bislang 30 Plätzen. Im April 2020 gebe es auch dort wieder drei freie Plätze.

Charlene (links) ist den Kindergarten-Schuhen mit ihren zehn Jahren schon entwachsen, freut sich aber mit ihrer kleinen Schwester Shania über die schöne Kita in Gützkow. Quelle: Petra Hase

Von Petra Hase

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