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Greifswald Nach dem Rewe schließt jetzt Penny in Schönwalde I
Vorpommern Greifswald Nach dem Rewe schließt jetzt Penny in Schönwalde I
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16:50 12.09.2019
Der Penny-Einkaufsmarkt in Schönwalde I macht für zwei Monate dicht. Gerade für ältere Bewohner des Stadtteils sei das problematisch, findet Heike Jabin (im Bild mit Sohn Jonah). Quelle: Martina Rathke
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Greifswald

Harte Zeiten für die Einwohner in Schönwalde I: Nach dem Rewe fällt nun auch der Penny-Markt am Möwen-Center als Einkaufsmöglichkeit weg. Nach Angaben der Rewe-Group, zu der auch Penny gehört, bleibt der Markt von Samstag an bis November geschlossen. Grund sind Umbaumaßnahmen. „Im Interesse eines ansprechenden Eindrucks des Gesamtkomplexes passen wir als Penny die Front unseres Marktes in Flucht und Optik der des Rewe-Marktes an“, sagte Unternehmens-Sprecher Andreas Krämer. Zur Erinnerung: Der Rewe-Markt wurde zu Pfingsten 2018 durch Brandstiftung komplett zerstört. Derzeit entsteht ein neuer Markt. Beide Märkte –so die gute Nachricht – sollen am 20. November gemeinsam öffnen.

Auch Penny wurde bei der Brandstiftung beschädigt

Der Penny-Markt wurde beim Brand vor allem durch die Löscharbeiten beschädigt, konnte aber nach einer kurzen Renovierungsphase im Sommer 2018 wieder öffnen. Er ist seitdem im Bereich des Möwen-Centers die einzige Möglichkeit für die Bewohner, wohnortnah einzukaufen. Die 77-jährige Eva Surow, die im Dubnaring wohnt, muss nun für gut zwei Monate längere Wege in Kauf nehmen. „Wenn die Bengels den Rewe nicht angezündet hätten, hätten wir das Problem nicht“, sagt sie. Für die Umbaumaßnahmen hat sie Verständnis, auch wenn ihr der Einkauf jetzt schwerer fallen wird.

Für Ältere wird es jetzt schwierig

Ähnlich sieht es Heike Jabin, die mit ihrem Sohn Jonah (2) den Penny besucht. Die junge Mutter wohnt in Schönwalde II, kommt aber zum Einkaufen in den angrenzenden Stadtteil, weil es ihr dort besser gefällt. „Wir sind zum Glück mobil und werden die Übergangszeit gut überstehen. Für die älteren Bewohner des Stadtteils wird es aber schwierig werden, gerade jetzt im Herbst mit dem Regenwetter“, gibt sie zu bedenken. Die älteren Leute seien dann auf einen Bus angewiesen und das gehe ins Geld.

Schließzeiten so kurz wie möglich

Die 79-jährige Elfriede Grunenberg ist auf einen Rollator angewiesen. „Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist der Rewe am Südbahnhof. Aber der ist etwa einen Kilometer entfernt“, klagt sie und hofft, dass ihre Söhne sie jetzt noch stärker als bislang beim Einkauf unterstützen. Jürgen Swantowski wünscht sich, dass die Verkehrsbetriebe für die Zeit der zweimonatigen Schließung eine Kurz-Buslinie zur Makarenkostraße einrichten. „Aber das hat ja schon im vergangenen Jahr nicht geklappt.“ Um die Schließzeit so kurz wie möglich zu halten, laufen bei Penny seit Monaten Baumaßnahmen während der Geschäftszeiten. Für die mit dem Umbau einhergehenden Unannehmlichkeiten bittet der Lebensmittelmarkt um Verständnis. Als Alternative verweist Penny auf den Einkaufsmarkt in Schönwalde II.

Von Martina Rathke

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