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Greifswald Hoffnung auf Sand für Lubminer Düne
Vorpommern Greifswald Hoffnung auf Sand für Lubminer Düne
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10:27 04.03.2019
Lubmins Bürgermeister Axel Vogt (CDU) an der Dünenkante im westlichen Teil des Ortes. Quelle: Anne Ziebarth
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Lubmin

Nach dem jüngsten Sturmhochwasser im Januar kann das Seebad Lubmin möglicherweise noch in diesem Jahr mit Sandauspülungen rechnen. Demnach beabsichtigt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt noch 2019, die Ostansteuerung nach Stralsund auszubaggern. Dabei würden Sande anfallen, die für die Verstärkung des Verschleißteils der Düne geeignet seien, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) in einem Schreiben an Lubmins Bürgermeister Axel Vogt (CDU) mit. Das Land verhandle derzeit mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, diese Sande an den Strand von Lubmin bringen zu lassen, hieß es weiter.

Vogt hofft, dass die Verhandlungen erfolgreich verlaufen und Spezialschiffe den Sand unmittelbar nach der Ausbaggerung an die Küste von Lubmin bringen werden, um dort mit der Aufspülung der Düne beginnen zu können. Wie viel Sand bei der Ausbaggerung anfällt, ist bislang noch unklar. Insgesamt werden nach Angaben der Gemeinde knapp 200 000 Kubikmeter Sand benötigt. Bei der schweren Sturmflut im Januar 2017 hatte die Düne bereits 165 000 Kubikmeter Sand verloren. Die Gemeinde hatte mehrfach kritisiert, dass danach keine Schutzmaßnahmen erfolgten. Im Januar 2019 setzten zwei weitere Sturmhochwasser der Düne zu. Zusätzlich zur Aufspülung ist der Bau eines sogenannten Geotextilwalls zur Verstärkung der Düne geplant. Vorbehaltlich der Genehmigung rechnet Vogt für den Geotextilwall mit einem Baubeginn im Herbst 2020.

Martina Rathke

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