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16:24 05.11.2018
Ein qualmender Schiffsschlot auf der Peene bei Wolgast. Quelle: Tilo Wallrodt
Greifswald

 Neue Wege bei der Nutzung von Windstrom will das Bündnis Campfire gehen, teilt das Greifswalder Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) mit. Die Idee: mithilfe von Windstrom aus Luftstickstoff Ammoniak erzeugen und diesen als Kraftstoff nutzen. Das stechend riechende Gas Ammoniak kennt man vor allem als Grundstoff der Düngemittelindustrie. Es wird bisher fast ausschließlich im sehr energieaufwendigen Haber-Bosch-Verfahren unter Einsatz sehr hoher Drucke hergestellt.

Ammoniak ist ein hervorragender Energiespeicher und kann als Treibstoff für neuartige, emissionsfreie Schiffsantriebe dienen“, heißt es in einer Mitteilung des INP. Eines der größten Probleme der Energiewende - die Speicherung des Windstroms für Zeiten, in denen Flaute herrscht – könnte so teilweise gelöst werden. Bislang werden die meisten der rund 50.000 Handels- und Passagierschiffe mithilfe von schwefelhaltigem Schweröl angetrieben. Diese Flotte ist für über drei Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Das Konzept für Campfire, ein Bündnis von 30 Partnern aus dem Raum Greifswald, Stralsund, Rostock und der Uckermark, wurde vom INP, einem weiteren Greifswalder Institut und der Hochschule Stralsund koordiniert. Nach heutigen Plänen könnten erste Innovationen in fünf Jahren umgesetzt werden.

eob

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