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Greifswald Insolvenzverfahren für Anlagenbauer AKB eröffnet
Vorpommern Greifswald Insolvenzverfahren für Anlagenbauer AKB eröffnet
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11:03 01.12.2016
Für drei Unternehmen des Greifswalder Anlagenbauers AKB wurde am Donnerstag das Insolvenzverfahren eröffnet. Quelle: Stefan Sauer/dpa
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Greifswald

Für drei Unternehmen des Greifswalder Anlagenbauers AKB ist am Donnerstag das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der Beschluss sei am Morgen unterschrieben worden, sagte der Sprecher des Amtsgerichtes Stralsund, Dirk Simon. Wie Insolvenzverwalter Heiko Jaap sagte, werden die AKB Energie- und Umwelttechnik GmbH, die AKB Maschinen- und Anlagentechnik (MAT) und die AKG Montage und Personaldienst GmbH in Greifswald weitergeführt. Keiner der 230 Mitarbeiter soll entlassen werden. Die Gehälter würden aus der Insolvenzmasse finanziert.

Das Unternehmen ist auf den Anlagenbau in Atomkraftanlagen spezialisiert. Als Grund für die Schieflage hatte AKB-Geschäftsführer Michael Lüdeke das wegbrechende Russland-Geschäft im Zuge der Sanktionen und die Energiewende in Deutschland genannt, in deren Folge Atomkraftwerke abgeschaltet wurden.

Man sei bemüht, die Unternehmen weiterzuführen oder über Asset Deals zu veräußern, sagte Insolvenzverwalter Japp. Es gebe bereits mehrere Interessenten. Auch für die Dachgesellschaft AKB Holding gibt es ein vorläufiges Insolvenzverfahren.

OZ

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