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Greifswald „Insomnale“: Preisgekrönte Greifswalder Werke beschädigt
Vorpommern Greifswald „Insomnale“: Preisgekrönte Greifswalder Werke beschädigt
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17:09 23.06.2018
In die Installation „Win Win“ kippten Unbekannte Spülmittel.
In die Installation „Win Win“ kippten Unbekannte Spülmittel. Quelle: Maiken Albert
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Greifswald

Gedämpfte Freude bei den Preisträgern der studentischen Kunstausstellung „Insomnale“ in Greifswald: Bei der Eröffnungsfeier am Freitag wurden zwei Werke beschädigt.

Bei der studentischen Kunstausstellung tritt eine Besucherin versehentlich in ein Werk, in ein anderes kippen Unbekannte Spülmittel. Wie und warum es dazu kam, ist unklar. Die Ausstellung ist noch bis Dienstag täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Den Hauptpreis des Abends erhielt Studentin Rabea Dransfeld (30). Sie gewann ein vierwöchiges Arbeits- und Aufenthaltsstipendium im Internationalen Stipendiatenhaus des Künstlerhauses Lukas, gestiftet vom Künstlerhaus Ahrenshoop. Ihre Installation „Win Win“ zeigt zwei rund 35 cm hohe Kästen. In einem sind Perlen befestigt, der andere ist ein Minibrunnen, durch den Sekt fließt. In die zweite Kiste kippten Unbekannte am Freitag nach der Preisverleihung anscheinend Spülmittel. „Daraufhin hat sich über zwei Stunden viel Schaum entwickelt“, sagt Dransfeld, die am Samstag damit beschäftigt war, die Installation wieder in den Ursprungszustand zu bringen. 

Student Ulrich Fischer hatte für seine Bodeninstallation „Modulation Planorbarius corneus“ tausende Schneckenhäuser gesammelt und sie nach Farben angeordnet.„Leider hielt eine Gästin es für einen Teppich und trat darauf“, sagt Maiken Albert, Mitorganisatorin und Vorsitzende des Fachschaftsrates Kunstwissenschaften. Nun klaffen zwei Stellen mit zermalmten Schneckenhäusern in dem Werk, das den Publikumspreis bekam. Der ist mit 150 Euro dotiert und wird vom Fachschaftsrat Kunstwissenschaften verliehen.

Den Preis des Kunstvereins „Art7“ erhielt Anne Martin für eine dokumentarische Arbeit, die in neun Bilderrahmen jeweils neun Bilder zeigt.

Die Ausstellung mit vielen weiteren Werken aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Grafik, Video, Objekt und Installation in der Bahnhofsstraße 46/47 ist noch bis Dienstag jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei.

Christopher Gottschalk

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