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Greifswald Investor plant neues Baugebiet
Vorpommern Greifswald Investor plant neues Baugebiet
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00:05 17.06.2017
Greifswald

Investor Jürgen Sallier will nach der Fertigstellung des Einkaufszentrums „Gleis vier“ (KAW-Hallen) ein unmittelbar angrenzendes Gelände an der Pfarrer-Wachsmann-Straße erschließen. Er hat das 1,8 Hektar große Flurstück (so groß wie etwa zweieinhalb Fußballfelder) von der Deutschen Bahn erworben.

Thilo Kaiser Quelle: Foto: F. Werner

Der nächste notwendige Schritt ist die Aufstellung eines Bebauungsplans (Nummer 113) für die derzeitige Brache. Darüber wurde im Ortsrat Innenstadt und im Bauausschuss diskutiert. „Der Investor plant die Errichtung eines Gewerbebaus parallel zur Bahn“, informierte Bauamtsleiter Thilo Kaiser über die Absichten für das Areal.

In den Bau soll die in der Siemensallee ansässige Firma Adtran ziehen (die OZ berichtete). Am Standort Greifswald beschäftigt die amerikanische Hard- und Software-Firma gegenwärtig etwa 200 Menschen. Der größere Teil der 1,8 Hektar-Fläche würde für den Gewerbebau benötigt.

Laut den Unterlagen entspricht die Errichtung eines Bürogebäudekomplexes, einer Parkplatzanlage und von Wohnbauten den Festlegungen des Greifswalder Flächennutzungsplanes.

„Der geplante Gewerbebau wird die Wohnhäuser vor dem Lärm des Bahnverkehrs schützen“, so Kaiser. Das größte Problem ist der zu erwartende Verkehr. Das Gelände des B-Plans 113 grenzt an die Burgstraße, die wie weitere Teile der Fleischervorstadt stark belastet werden könnte. „Wir werden darauf dringen, dass die Zufahrt und Abfahrt auch über die Bahnhofstraße erfolgen“, sagte Erik Wilde vom Stadtbauamt auf der Sitzung des Ortsrats der Innenstadt. Gemeint ist damit eine Fahrt über das Gelände von Gleis vier. „Die Verkehrsplaner müssen noch prüfen, wie viel zusätzlichen Verkehr dieser Knotenpunkt noch verträgt.“ Diese nötige Untersuchung der Verkehrssituation läuft schon, hieß es auf der Sitzung des Bauausschusses. Hier regten Yvonne Görs (Linke) und Jürgen Liedtke (CDU) an, dass sich die neuen Häuser an den schon stehenden Gebäuden in der Fleischervorstadt orientieren. Es dürfe kein neues Viertel entstehen, sagte Görs. Das sei leider an der Grimmer Straße derzeit der Fall.

„Diese Anregung nehmen wir gern auf“, so Kaiser. eob/sym

OZ

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