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Greifswald Keine Glasfaserkabel für Neubaublöcke in Mesekenhagen bei Greifswald
Vorpommern Greifswald Keine Glasfaserkabel für Neubaublöcke in Mesekenhagen bei Greifswald
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16:03 13.11.2019
Breitbandausbau des Kreises startete im April bei Wusterhusen Quelle: Anne Ziebarth
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Mesekenhagen

Im Amt Landhagen werden Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt, wenn die Bürger es wünschen. Das sichert eine gute Qualität auch im Gebäude und nicht nur bis zu einem Verteilerkasten an der Straße.

Das ist die gute Nachricht, mit der Sven Weißflog in die Sitzung der Gemeindevertretung Mesekenhagen kam. Mit Neuenkirchen, Levenhagen, Wackerow und Hinrichshagen gehört Mesekenhagen zu einem Bereich. Der Ausbau selbst werde durch die E.Discom Telekommunikation GmbH erfolgen. Deren Partner für die einzelnen Angebote sind wiederum die Stadtwerke Schwedt. Ob die wahrgenommen werden, ist dann die Entscheidung der Anwohner. Die Stadtwerke Schwedt würden auch verbilligte Router zum Kauf anbieten. „Andere Anbieter sind bisher nicht interessiert“, so Weißflog.

Die schlechte Nachricht: Viele Mesekenhäger kommen nicht in den Genuss der Glasfaseranschlüsse. Laut Weißflog liegt das daran, dass der Ausbau auf der Grundlage von Plänen von 2016 erfolgt.

Wertminderung für kommunale Wohnungen

Damit sind nicht nur alle danach errichteten Gebäude außen vor. Der Neue Weg, die Neubaublöcke der Gemeinde, gehören nicht zu den Nutznießern des Breitbandausbaus. „Wir werden versuchen, unseren kleinen Bebauungsplan in Gristow noch nachzumelden“, so Seidlein. Für Schulen und Kindertagesstätten gebe es Sonderkonditionen. Gut für Mesekenhagen, denn die neue Kita gab es 2016 noch nicht.

„Wenn die Neubaublöcke nicht angeschlossen werden, ist das eine Wertminderung unserer Wohnungen, unseres kommunalen Eigentums“, kritisiert Gemeindevertreter Uwe Rieger. „Fast 50 mögliche Anschlüsse gehen verloren.“

Für etwa 1500 Euro könnte auch die Kommune einen Anschluss legen lassen, so der Bürgermeister. Aber man müsse zuvor die Mieter fragen. „Wir rechnen aber mit einer Nachförderung“, ergänzte er. Eine weitere Möglichkeit sei die Einrichtung öffentlicher Hotspots. Nach Ansicht von Gemeindevertreter Ralf Lüdicke ist das keine gute Idee, denn die Preise seien sehr hoch.

Bauarbeiten frühestens Ende 2020

Technisch geht es jetzt so weiter: Noch in diesem Jahr werden die Bürger per Post über Ausbau und Angebot per Post informiert. Dann müssten Grundstücksnutzungsverträge geschlossen werden, damit die Leitung bis ins Haus verlegt werden kann. Wenn die Bürger sich gemeldet haben, findet eine Einwohnerversammlung statt. Das wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 der Fall sein. Der eigentliche Ausbau in Mesekenhagen könnte frühestens im vierten Quartal nächsten Jahres erfolgen.

Uwe Rieger hat Zweifel an der Qualität des Ausbaus, daran, dass der Anschluss im Gebäude immer an der richtigen Stelle verlegt wird. Nachdem, was er aus anderen Kommunen wisse, würden Subunternehmer beschäftigt, deren Mitarbeiter meist kein Deutsch sprächen und wenig Geld für Arbeit bekommen. Er riet, diese zu einem Kaffee einzuladen, damit alles gut klappt.

Beim Ausbau des Leitungsnetzes selbst gibt es bei den Nachbarn des Amtes viele Klagen zur Qualität, zu Schäden an Verkehrswegen. „Im Amt Miltzow sacken Gehwege ab, es gibt Setzungen“, informierte Jens Weißflog.

Die Gemeindevertretung will dafür werben, dass sich jeder Bürger einen Anschluss in sein Haus verlegen lässt. Sonst zahle er später 1000 bis 1500 Euro, wenn er sich doch für den Breitbandanschluss entscheide. Ob er das jetzt will, steht jedem frei.

Keine Breitbandförderung für Riems

Übrigens kommt der an den Ortsteil Gristow anschließende Greifswalder Stadtteil Riems nicht in den Genuss der Fördermittel für den Breitbandausbau. Springt die Kreisstadt ein?

„Wir haben keine eigenen Planungen zum Breitbandausbau“, sagt dazu Stadtsprecherin Andrea Reimann. „Die Abteilung Wirtschaft und Tourismus ist vermittelnd zwischen verschiedenen Akteuren tätig, so dass nach unseren Informationen ein Großteil der Riemser, insbesondere die Mieter von A4RES, die Möglichkeit haben, einen zeitgemäßen Breitbandanschluss über den Vermieter zu bestellen.“

Bautzener Investor bietet Anschluss an

2016 erwarb die in Bautzen beheimatete A4RES 220 Wohnungen und weitere leer stehende Bauten für 18 Millionen Euro und kündigte die Sanierung innerhalb von vier Jahren an. Bei der Sanierung wird ein Breitbandanschluss verlegt, den Mieter bei Bedarf nutzen können. „Die anderen Bewohner auf dem Riems haben die Möglichkeit, einen Hybridanschluss mit LTE-Verstärkung je nach Anbieter zu nutzen“, so Reimann.

Von Eckhard Oberdörfer

Seit einem Jahr sind Ute und Bodo Heidemann mit der Greifswalder Stadtverwaltung im Gespräch. Diese richtete einen öffentlichen Parkplatz vor ihrem Haus ein, der nun für einen 150 Meter langen Umweg sorgt. Eine Lösung gibt es bislang nicht, denn der Investor baute den Gehweg ohne Zustimmung der Stadt.

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