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Greifswald Konzert für Domsanierung und Zeitreisemobil im Greifswalder Dom
Vorpommern Greifswald

Konzert für Domsanierung und Zeitreisemobil im Greifswalder Dom

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07:50 24.12.2019
Am 18. Januar ist der Unichor im Dom zu erleben. Quelle: Harald Braun
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Greifswald

Der Greifswalder Universitätschor, das Universitäts-Sinfonieorchester und das Celloquintett des Collegium musicum laden gemeinsam mit Solisten aus München, Berlin und Malmö zu einem Jubiläums- und Benefizkonzert am Samstag, 18. Januar, um 19 Uhr in den Dom St. Nikolai ein. Gemeinsam mit dem Mädchenchor Galaktika aus St. Petersburg werden sie den Zuhörern unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Harald Braun ein abwechslungsreiches Jubiläumskonzert präsentieren. Karten gibt es für 16 Euro und ermäßigt für 10 Euro bei der Greifswald Info, Buchhandlung Scharfe und an der Abendkasse.

Jeder Besucher unterstützt mit seinem Kartenkauf gleichzeitig mit einem Euro eine Spende an die OZ-Weihnachtsaktion und die Domsanierung. Im Mittelpunkt des Programms steht neben klangvollen Arrangements für Celloquintett und Mädchenchorliteratur aus fünf Jahrhunderten, Felix Mendelssohns Sinfoniekantate „Lobgesang“ für Solisten, Chor und Orchester. Den Auftrag zur Komposition erhielt Mendelssohn wohl 1839 vom Rat der Stadt Leipzig anlässlich der Vierhundertjahrfeier der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg.

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Mendelssohn rang lange mit der geeigneten Form für das Werk, dachte an ein Oratorium oder eine großangelegte Psalmvertonung, bis er schließlich in einer Mischung aus Sinfonie und Kantate die für ihn geeignete Form fand. So entstand der „Lobgesang", der am 25. Juni 1840 in einem großen Festkonzert in der Leipziger Thomaskirche erstmals erklang. Später erweiterte Mendelssohn das Werk noch um einige weitere Sätze. Die zweite Fassung des Werks erklang erstmals am 3. Dezember 1840 in Leipzig. Die Uraufführung des „Lobgesang“ war ein beachtlicher Erfolg, und das Stück wurde zu einem der meistaufgeführten Werke Mendelssohns zu seinen Lebzeiten

Von OZ