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Greifswald Greifswalder Stadtfest sucht neuen Namen
Vorpommern Greifswald Greifswalder Stadtfest sucht neuen Namen
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00:00 13.08.2015
Henriette Sehmsdorf (li.) von der Opernale und Anja Mirasch vom Stadtmarketingverein. Quelle: kl
Greifswald

Der berühmteste Sohn der Hansestadt steht am 29. August wieder im Mittelpunkt des Greifswalder Stadtfestes. Allerdings zieht sich „Ein Tag mit Caspar David Friedrich

mittlerweile über zwei Tage. „Deshalb benötigen wir fürs kommende Jahr einen neuen Namen“, sagte Anja Mirasch gestern bei der Vorstellung des Programms. Darin sei viel Neues, aber auch Bewährtes zu finden.

Zu dem Fest gehören ein historischer Jahrmarkt und spezielle Führungen im Pommerschen Landesmuseum, dessen Galerie zahlreiche Werke von Friedrich und dessen Zeitgenossen zeigt. Im Caspar-David-Friedrich-Zentrum können sich die Besucher im Stil der Zeit frisieren und fotografieren lassen. „Spezielle Frisuren für die Frauen, Backenbärte für die Männer“, verspricht Anja Mirasch.

Außerdem gibt es einen Kunsthandwerkermarkt.

Zu den weiteren Veranstaltungsorten zählt der Dom St. Nikolai, genauer gesagt der Turm. In ihm wird Schauspieler Hannes Rittig eine szenische Lesung abhalten. Zuhörer müssen dafür 220 Stufen bis zur Türmerstube emporsteigen.

Auch im St. Spiritus ist einiges los. Am Nachmittag wird das soziokulturelle Zentrum in einen Mitmachzirkus verwandelt, für den es gegen Abend heißt: Manege frei! Um 19 Uhr gastiert dann die Opernale an selber Stelle mit einem Wohnzimmerkonzert. „Das Programm besteht aus drei Teilen“, sagte Henriette Sehmsdorf, die künstlerische Leiterin. Für den dritten können sich die Zuschauer Stücke wünschen.

Neu ist in diesem Jahr, dass das Koeppenhaus als Veranstaltungsort mitmacht. Dort wird um 21 Uhr der Film „Geliebte Schwestern“ unter freiem Himmel gezeigt. Ebenfalls zum ersten Mal dabei: die Volkssolidarität. „Sie wird mit ihren Bussen vor allem ältere Menschen aus dem Umland nach Greifswald holen und am Abend wieder nach Hause fahren“, erklärt Anja Mirasch.

Der Jahrmarkt bleibt am Sonntag geöffnet. Auch die Geschäfte der Innenstadt laden dann zum „Romantik-Shopping“ zwischen 13 und 17 Uhr ein. Im vergangenen Jahr kamen rund 10 000 Besucher zu dem Fest.

Es wird von der Stadt, der WVG, WGG und der Sparkasse finanziert. Der Eintritt kostet fünf, für Kinder zwei und für Familien zehn Euro.



kl

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