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Greifswald Greifswalder Sternwarte wird repariert
Vorpommern Greifswald

Kuppel der Greifswalder Sternwarte wird repariert - Uni bewilligt bis zu 8,4 Millionen Euro für Physikgebäude

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15:08 08.01.2020
Das frühere Physikinstitut. Der Turm wurde eingerüstet Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Der Treppenturm der Alten Physik ist eingerüstet. Allerdings handelt es sich nicht um den Start der Sanierung des seit über zwölf Jahren leer stehenden Gebäudes. „Der Öffnungsmechanismus der Kuppel der Sternwarte muss repariert werden“, informiert Unisprecher Jan Meßerschmidt. Voraussetzung ist der Ausbau der Türen aus der Kuppel. Das soll nun mit Hilfe eines Kranes erfolgen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit erfolgte die Aufstellung eines Gerüstes. Voraussichtlich beginnen die Reparaturarbeiten am 22. Januar. Sie werden etwa einen Monat dauern.

 Die historische Sternwartenkuppel vollendet in naher Zukunft ihr erstes Jahrhundert. 1924 hatten Prof. Friedrich Krüger und Alfred Klose die Initiative für die Einrichtung der Sternwarte auf dem schon zum Gebäude gehörenden Turm des Physikinstitutes ergriffen.

Uni will bis zu 8,4 Millionen Euro der für Alte Physik geben

Einen Termin für die angestrebte Sanierung des 1891 eingeweihten denkmalgeschützten Alten Physik gibt es noch nicht. Allerdings hat der Senat im Dezember beschlossen, bis zu 8,4 Millionen Euro aus Körperschaftsmitteln der Hochschule zur Sicherung der Finanzierung bereitzustellen. Das sind die Gelder, die die Universität über ihren umfangreichen Besitz von Acker- und Waldflächen sowie mit Immobilien einnimmt.

Mit Hilfe des Körperschaftsvermögens hat die Hochschule auch schon andere Gebäude ermöglicht, die zumindest nicht kurzfristig mit Landesmitteln möglich gewesen wären. Aktuell profitiert das frühere Universitätskrankenhaus in der Loefflerstraße.

Verhandlungen mit Land vorgesehen

An der Sanierung der Alten Physik will sich der Bund beteiligen. Der Haushaltsauschuss des Bundestages hat im Dezember 7,8 Millionen Euro für die Sanierung bereitgestellt. Das ist knapp die Hälfte der laut Vorpommernstaatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) rund 16 Millionen Euro, die nach aktuellen Schätzungen benötigt werden.

Die Zusage der Uni für Körperschaftsmittel sei an Vorbehalte geknüpft, betont Unisprecher Meßerschmidt. Diese seien die Basis für weitere Gespräche mit dem Land über die nächsten Schritte zur Sanierung des Gebäudes.

Ein künftiger Nutzer steht schon fest. 2,59 Millionen fließen vom Bund für ein Zen­trum für Herrenhausforschung im Ostseeraum mit Sitz in der Alten Physik.

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Alte Physik in Greifswald wird Zentrum der Schlösserforschung

Von Eckhard Oberdörfer

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