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Greifswald Lob für Greifswalder Initiative
Vorpommern Greifswald Lob für Greifswalder Initiative
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00:10 07.06.2018
Greifswald

Oberbürgermeister Stefan Fassbinder hat ein Aktionsprogramm unterzeichnet, mit dem sich die Stadt verpflichtet, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten.

Stefan Fassbinder

Im Gegenzug wurde Greifswald eine Anerkennungsurkunde des Kompetenzzentrums für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland überreicht. „Ich freue mich, dass sich Greifswald zu diesen Zielen bekennt“, erklärte die Vertreterin des Kompetenzzentrums, Annette Turmann. Schon jetzt sei sie von den vielen Akteuren und Initiativen in der Universitäts- und Hansestadt beeindruckt.

Die Bürgerschaft hatte sich im April zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bekannt. Diese haben bessere Lebensbedingungen für alle Menschen zum Ziel, die Bekämpung von Armut und Hunger ebenso wie Gleichberechtigung, hochwertige Bildung, sauberes Wasser, gute Gesundheitsversorgung oder verantwortungsvoller Konsum.

„Viele städtische Akteure handeln in dieser Hinsicht schon sehr verantwortungsvoll“, betonte Oberbürgermeister Stefan Fassbinder. Er nannte beispielhaft die Stadtwerke, die die Solarthermie ausbauen oder ihre Nahverkehrsflotte auf Bioerdgas umstellen, die Wohnungsunternehmen, die ein anspruchsvolles Sanierungsprogramm umsetzen und die Caritas, die einkommensschwache Haushalte beim Energiesparen beraten. Gemeinsam mit vielen Vereinen und Einrichtungen würden stadtübergreifende Aktionen umgesetzt, wie die Initiative „Sauberer Ryck“ oder „Greifswald räumt auf“. Bereits seit zehn Jahren sei das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020 aktiv, dem mittleiweile elf große Einrichtungen und Unternehmen der Stadt angehören.

Die Bürgerschaft, erklärte Fassbinder, habe wegweisende Beschlüsse gefasst, darunter das nachhaltige Bauen, die erhebliche Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes bis 2050, den Ausbau von Carsharing und Elektromobilität und die Einführung eines Pfandsystems für Mehrwegbecher. Als nächstes wolle sich Greifswald der internationalen Kampagne „Fairtrade Town“ anschließen, um so den fairen Handel zu unterstützen. Weltweit gibt es mittlerweile rund 2000 Städte in 26 Ländern, die sich für fairen Handel einsetzen, dazu gehören auch Greifswalds Partnerstädte Osnabrück und Lund.

OZ

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