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Greifswald Lubmin verpasst die Revanche
Vorpommern Greifswald Lubmin verpasst die Revanche
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00:04 05.05.2015
Steffen Thimm (am Ball) verlor mit seinen Sturmvögeln trotz einer Halbzeitführung mit 2:5 in Penzlin. Die Lubminer verpassten damit das zweite Jahr in Folge knapp das Pokal-Finale. Quelle: Peggy Bretzke
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PenzlinHalbfinale Landesklassenpokal Ost. Penzliner SV — SV Sturmvogel Lubmin 5:2 (0:2). Da war sie also endlich, die Chance zur Revanche für den letztjährigen Halbfinal-K.O. der Sturmvögel. Nach einem denkwürdigen Spiel behielt vor Jahresfrist der spätere Titelträger vom Penzliner SV mit 5:3 die Oberhand und die Gäste vom Greifswalder Bodden waren fest entschlossen, das bittere Pokalaus bei der diesjährigen Neuauflage wettzumachen.

Und es begann vor über 200 Zuschauern besser, als es sich die Lubminer vorgestellt hatten. Der Pokalverteidiger war gedanklich noch bei der Seitenwahl, da zappelte der Ball auch schon im Netz der verdutzten Hausherren. Thomas Hildebrandt nutzte die erste Offensivaktion im Spiel zur Führung (2.). Das aggressive Pressing der Sturmvögel behagte Penzlin überhaupt nicht und zwang sie zu unerwarteten Fehlern. Clemens Tampe spielte drei Kontrahenten schwindelig und schloss seinen Sololauf sehr zur Freude der über 60 mitgereisten Lubminer Schlachtenbummler zum 2:0 ab (11.). Lubmins Stürmer Christian Röder hatte kurz vor der Pause sogar das 3:0 auf dem Fuß, aber die blitzschnelle Reaktion von Penzlins Keeper Wedell verhinderte eine mögliche Vorentscheidung.

Die zweite Hälfte stand aus Sicht der Sturmvögel im völligen Kontrast zu den ersten 45 Minuten. Zu weit weg von den Gegenspielern stehend waren sie nun nicht mehr in der Lage, den Spielfluss der spielstarken Hausherren zu unterbinden. Folgerichtig fiel nach einem Stellungsfehler der Anschlusstreffer durch Lukesch (54.). Bei einem der wenigen gut vorgetragenen Konter hätte Danny Martens den alten Abstand wieder herstellen können, doch seinen Dropkick aus 25 Metern parierte Wedell erneut.

Penzlin erhöhte nun den Druck und nach einem weiteren Stellungsfehler auf der rechten Abwehrseite traf wiederum Lukesch freistehend vor Reinke zum 2:2. Der Gastgeber, insgesamt frischer und mit der durchdachteren Spielanlage, drängte nun vehement auf die Entscheidung, die dann durch Kowal in der 74. Spielminute auch fiel. Lubmin zahlte Tribut für den 5:0-Punktspielerfolg über die HSG Uni zwei Tage zuvor, wirkte kraftlos und kam gegen den Tabellenführer der Landesklasse I immer zwei Schritte zu spät. Böttcher (84.) und Kowal (90.) sorgten mit ihren Treffern für die endgültige Entscheidung.

„Wir haben bei den starken Gastgebern wirklich toll gekämpft und gut mitgespielt, aber uns fehlte heute am Ende die Kraft, um hier als Sieger vom Platz zu gehen. Wir als Vorstand sind stolz auf die Leistung der Mannschaft“, fand Lubmins Vize-Präsident Uwe Reinke nach der Partie aufmunternde Worte.

Der Pokalverteidiger empfängt im Finale nun den SV Siedenbollentin, die Sturmvögel nehmen in der nächsten Saison einen neuen Anlauf, um das Finale zu erreichen.

Spielstatistik:
Lubmin: Reinke, Kusch, C. Tampe, Hildebrandt, Wienhold, Thimm (75. T. Tampe), Nowitzki, Röder (47. Schultz), Martens, Sommer, Moderhak (82. Scheibel)


Tore: 0:1 Hildebrandt (2.), 0:2 Tampe (10.) - 1:2 A. Lukesch (54.), 2:2 A. Lukesch (60.), 3:2 D. Kowal (75.), 4:2 Böttcher (84.), 5:2 D. Kowal (90.+1)
Der Vorstand ist stolz auf die Leistung der Mannschaft .“Uwe Reinke, Vize-Präsident Sturmvogel Lubmin



Andreas Krause

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