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Greifswald Malermeister Hochschild als Straßenkunst
Vorpommern Greifswald Malermeister Hochschild als Straßenkunst
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00:00 05.06.2014
Abbild des Malermeisters und Graffiti-Gegners Axel Hochschild (CDU) in der Domstraße. Quelle: kl
Greifswald

„Es fällt auf, dass immer mehr Brücken, Unterführungen und Denkmäler mit Graffiti beschmiert werden. Wir gehen mit Sprayern zu lasch um. Wir haben Nachholbedarf bei Ordnung und Sauberkeit in Greifswald.“ Diese Sätze stammen vom alten und neuen Chef der CDU-Bürgerschaftsfraktion Axel Hochschild. Der Malermeister beteiligte sich auch selbst schon an Reinigungsaktionen in der Stadt und kratzte Aufkleber von Laternenpfählen. Zudem warb seine Partei bei den jüngsten Wahlen mit dem Slogan „Graffiti — Nein Danke“ um Stimmen.

Nun ist Hochschildt selbst als Motiv auf einer Hauswand in der Domstraße zu sehen. Ein Anti-Graffiti-Politiker als Straßenkunst. Wer auch immer das Bild des CDU-Mannes anbrachte: Er bewies Sinn für Ironie — und für Kunst. Denn das Werk adaptiert die Handschrift des britischen Streetart-Künstlers Banksy.

Hochschild sagte über die ungewöhnliche Würdigung dem Pommern-Blog der CDU: „Ich hätte mich mehr gefreut, wenn die Künstler mir das Werk auf einer Leinwand überreicht hätten.“ Und dann kommt der Hardliner in ihm durch: „Ich hätte mir gewünscht, dass die eifrigen Künstler eher die dafür vorgesehenen Flächen am Ryck nutzen, statt Privateigentum zu beschädigen.“ Kai Lachmann



OZ

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