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Greifswald Medizin-Studentin kritisiert Verhalten des Jobcenters
Vorpommern Greifswald Medizin-Studentin kritisiert Verhalten des Jobcenters
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06:30 03.12.2014
Das Jobcenter Vorpommern-Greifswald wird von einer Medizinerin kritisiert. Quelle: Jobcenter Vorpommern-Greifswald Nord In Wolgast
Greifswald

Andrea Schwarz (Name von der Redaktion geändert) arbeitet seit Montag in einem Ein-Euro-Job als Kinderbetreuerin. Dabei ist sie eigentlich angehende Ärztin. Weil sie aber noch keine Arbeit gefunden hat, musste sie nun die vom Jobcenter Vorpommern-Greifswald vermittelte Stelle annehmen. „Ich kann nicht verstehen, dass mir eine Stelle angeboten wird, die nichts mit meiner Ausbildung zu tun hat. Dadurch habe ich nun wenig Zeit, mich um meine Zukunft zu kümmern“, kritisiert die 31-jährige gebürtige Berlinerin.

Das Jobcenter erklärte, dass man bemüht sei, jeden so schnell wie möglich in Arbeit zu bringen. Daher werde erst demnächst ein vertiefendes Gespräch mit Andrea Schwarz geführt, um auf ihre individuellen Wünsche eingehen zu können. „Das Sofortangebot hat zum Ziel, Hilfebedürftigkeit möglichst von vornherein zu vermeiden“, so das Amt.

Andrea Schwarz hat bereits zahlreiche Bewerbungen um eine Assistenzarztstelle abgeschickt. Bewerbungstermine stehen demnächst an. Doch vorher muss sie noch zu einem Vorstellungsgespräch im Call Center. „Das wäre ein sozialversicherungspflichtiger Job. Deswegen muss ich dorthin“, so Schwarz.



Reik Anton

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