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Greifswald Behörden warnen vor Leberwurst von Greifswalder Hersteller Greifen-Fleisch
Vorpommern Greifswald Behörden warnen vor Leberwurst von Greifswalder Hersteller Greifen-Fleisch
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14:45 10.10.2019
In der Pommerschen Leberwurst der Firma Greifen-Fleisch könnten Metallfremdkörper enthalten sein. Quelle: Anne Ziebarth
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Greifswald

Die Lebensmittelüberwachungsbehörde des Landes warnt vor dem Verzehr von grober Pommerscher Leberwurst des Greifswalder Wurstherstellers Greifen-Fleisch. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Metallfremdkörper enthalten sind, meldete das Agrar- und Verbraucherschutzministerium über das Portal lebensüberwachung.de. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden. Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Packungen in drei Bundesländern vertrieben

Betroffen sind demnach die 150-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.10.2019 und den Los-Nummern L 9365 und L 9372. Diese Packungen wurden in Supermärkten in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen vertrieben.

Kunde in Berlin meldete Metallfund in der Wurst

„Wir sind sehr überrascht von dem Fund“, sagte Greifen-Fleisch-Geschäftsführer Andreas Träbert. „Wir richten jetzt unser größtes Augenmerk auf die Aufklärung.“ Ein Kunde in Berlin hatte laut Träbert bei der Lebensmittelüberwachungsbehörde den Fund von Metall in der Wurst gemeldet. Bislang sei es bei der einen Meldung geblieben, so dass man von einem Einzelfall ausgehe. „Wir haben den gefundenen Fremdkörper angefordert, um untersuchen zu können, ob das Metall beim Produktionsprozess in die Wurst gelangt ist“, so Träbert weiter.

Schaden noch nicht bezifferbar –Produktion geht weiter

Das Unternehmen setzt laut Träbert seit Jahren auf ein professionelles Fremdkörpermanagement. So seien dem Produktionsprozess Metalldetektoren nachgeschaltet. Zu möglichen wirtschaftlichen Schäden macht das Unternehmen keine Angaben. Dafür sei es noch zu früh, so Träbert. „Wir müssen zunächst wissen, wie der Fremdkörper in die Wurst gelangt sei. Die Produktion beim Greifswalder Wursthersteller mit 85 Mitarbeitern läuft indes weiter. Auch Pommersche Leberwurst werde weiter produziert. Das Unternehmen produziert 300 verschiedene Artikel.

 

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