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Greifswald Mietpreisbremse: Verwaltung warnt vor Folgekosten
Vorpommern Greifswald Mietpreisbremse: Verwaltung warnt vor Folgekosten
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00:00 13.03.2015
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Greifswald

Eine Mietpreisbremse, wie sie die SPD für Greifswald vorschlägt, bringe der Stadt nicht nur Vorteile. „Wenn die Wohnungsverwaltungsgesellschaft WVG weniger Gewinne erzielt, fließt auch weniger Geld in den städtischen Haushalt“, warnte Carola Felkl von der Stadtverwaltung am Mittwochabend im Bildungsausschuss. Wieviel genau, müsse man prüfen.

Ulf Burmeister (Fraktion Bürgerliste Greifswald-FDP) argumentierte ähnlich. Acht von elf Ausschussmitgliedern stimmten aber für das Maßnahmenpaket der SPD, darunter Student Martin Grimm (Linke). „Wir müssen die Preisspirale abdämpfen“, forderte er.

Die Sozialdemokraten wollen per Beschluss des Stadtparlaments den Mietanstieg drosseln (die OZ berichtete). Unter anderem schlagen sie vor, dass Mieterhöhungen der WVG nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürften. Laut Erik von Malottki (SPD) müsste die WVG mit Einbußen bis zu 100000 Euro im Jahr rechen. „Das wäre aber zu verschmerzen“, meint er.

Auch der Sozialausschuss und die Ortsräte Schönwalde I/Südstadt und Wieck/Ladebow sind für die Vorlage. Einen Patt gabs im Finanzausschuss und dem Ortsrat Schönwalde II, drei Ortsräte lehnen den Vorstoß ab. sym



OZ

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