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Greifswald Nachts im Greifswalder Tierpark
Vorpommern Greifswald Nachts im Greifswalder Tierpark
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12:05 31.05.2019
Viele Ideen sind für den Tierpark geplant. So soll das Gehege der Huftiere in einen Kinderbauernhof umgebaut werden. Die Tiere erhalten dort dann neue Ställe. Quelle: Tierpark
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Greifswald

Die Affeninsel ist ein Besuchermagnet, der Abenteuerspielplatz ist für die jüngsten Besucher das Highlight und im hauseigenen Café wird gemütlich geschlemmt: Seit den vergangenen Jahren hat sich im Heimattierpark so einiges getan. Beendet ist die Arbeit noch lange nicht. Denn viele neue Ideen warten bereits auf Umsetzung.

So zum Beispiel die Idee, das Gehege der Haustiere in einen Bauernhof umzugestalten. Erste Maßnahmen, wie das Anlegen eines Dunglagerplatzes, sind bereits erfolgt. 17 500 Euro gab es dafür aus dem Vorpommern-Fond.

Für den Bau des Kinderbauernhofs werden die Nutrias, auch Sumpfbiber genannt, auf den Stadtgraben umziehen. Der Stall der Huftiere wie den Pferden, Eseln und Ziegen, wird umgebaut und teilweise begehbar sein. „Erweitert wird der Kinderbauernhof durch Übernachtungsmöglichkeiten für zwei Familien“, sagt Schönherr.

Geplant sind dafür jeweils ein Schlafraum, Sanitäranlagen und ein Aufenthaltsraum, der auch von den Zoo-Arbeitsgemeinschaften der Imker und Zootierpfleger genutzt werden soll, wenn die Räume nicht vermietet sind. „Zusätzlich soll es einen Ausstellungsraum geben. Geplant ist außerdem, dass wir eine alte Hausschweinart halten. Dafür soll es dann eine Außenbox geben“, erklärt Schönherr weiter.

Die Idee für den Kinderbauernhof gab es schon lange. Die Gründe dafür sind vielfältig: „Das Gehege ist immer noch eine Ecke, die nicht so schön und artgerecht für die Tiere ist. So richtig nah erleben kann man die Tiere derzeit nicht. Das soll sich damit ändern.“

Seit 2016 stellte der Tierpark mehrere Fördermittelanträge. Eine mündliche Zusage gab es bereits vom Wirtschaftsministerium. Das Gesamtvolumen beträgt hier rund 539 000 Euro. Seit Jahren bemüht sich der Tierpark auch in das deutsch-polnische Kooperationsprogramm Interreg aufgenommen zu werden, um den Schwanenteich zu sanieren. Nun gab es die Zusage von rund 840 000 Euro, das durch die Europäische Union kofinanziert wird. 15 Prozent sind Eigenmittel, die von der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Die großen Umbaumaßnahmen des Teiches können dann demnächst umgesetzt werden. Ganz oben auf der To-do-Liste steht neben der Entschlammung des Teichs eine Nachpflanzung sowie Pflege des Baum- und Strauchbestandes, eine Sinnes- und Erlebnisstation, eine Hängebrücke über den Teich bis zur Lagerfeuerstelle und der Bau eines Baumhauses: „Dieses wollen wir für kulturelle Veranstaltungen nutzen, aber auch für Umweltbildung.“

Christin Lachmann

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