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Greifswald Neue Ausstellung in Ludwigsburg bei Greifswald
Vorpommern Greifswald Neue Ausstellung in Ludwigsburg bei Greifswald
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16:58 26.05.2018
Das Mausoleum der Familie Behr auf dem Bandeliner Friedhof aus dem Jahre 1922 Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Die EU unterstützt die Schaffung einer weiteren touristische Attraktion in Ludwigsburg (Vorpommern-Greifswald). Schloss, Park und Kapelle sind bereits Anziehungspunkte. Auf dem Friedhof steht das Mausoleum der Familie Weissenborn. Hier wird eine Ausstellung zur Begräbnisstätten auf dem Lande eingerichtet.

Vermögende Gutsherren und Bauern ließen sich ab dem Ende des 18. Jahrhunderts in eigenen Grabbauten bestatten. Damals wurden Beerdigungen in Kirchen verboten. Allein im früheren Regierungsbezirk Stralsund blieben etwa 40 Mausoleen erhalten.

Konkret geht es um die Mausoleen und Grabkapellen, die nach dem Verbot der Bestattung in Kirchen im 18. Jahrhundert entstanden. Dank großer Flächen verfügten Vorpommerns Gutsherren über ausreichend Mittel. Sie ließen zum Teil prunkvolle Grabbauten errichten. Über 40 werden in der Ausstellung vorgestellt.

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Bauherren waren nicht nur Adlige, sondern auch Bürgerliche. Sie erwarben im 19. Jahrhundert zunehmend Güter. Die Ludwigsburger Weissenborns stammen aus einer Greifswalder Kaufmannsfamilie.

Oberdörfer Eckhard

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