Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Hier können auch Erwachsene spielen
Vorpommern Greifswald Hier können auch Erwachsene spielen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:45 12.09.2019
Planer Uwe Lüders, Ortsteilvertreter Hartmut Seidlein und Bausenatorin Jeannette von Busse testen ein Stehkarussell Quelle: Martina Rathke
Anzeige
Greifswald

Test bestanden! Auch Erwachsene haben auf dem neuen Freizeitplatz am Dubnaring ihren Spaß, wie Planer Uwe Lüders, Ortsteilvertreter Hartmut Seidlein und Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU) bei einer ersten Probe bewiesen. Nach drei Monaten Bauzeit übergab die Stadt in dieser Woche nun die Außenanlagen des vor kurzem fertiggestellten Sportplatzes in Schönwalde I an die Bewohner. Alle Generationen sollen auf dem Gelände aktiv werden können. Während die größeren Kinder auf dem Sportplatz bolzen, können die Lütten in einem umzäunten Bereich im Sand buddeln und rutschen. Für ältere Bewohner wurden Bewegungsgeräte aufgebaut, erklärte Sportstättenplaner Lüders. Neben einem Steh- und Sitzkarussell gibt es dort einen Bein-, Rücken- und Hüfttrainer sowie ein Balanciergerät. Zudem wurden überdachte Sitzmöglichkeiten gebaut.

Ideen der Schönwalder flossen in Planung ein

Der Vorsitzende der Ortsteilvertretung, Peter Multhauf (Linke), freute sich, dass die Wünsche der Schönwalder in die Planungen eingeflossen sind und dass neben Schulen, Sportvereinen und Kitas auch die Bewohner die Sport- und Freizeitanlage nutzen können. „Es gibt mit Sicherheit in Schönwalde keinen Spielplatz, der so reizend ist wie dieser.“ Auch Bausenatorin von Busse sieht die 275 000 Euro, die aus Städtebaufördermitteln und dem Stadtsäckl in das Freizeitareal geflossen sind, gut angelegt. „Ich freue mich, wenn die Anlage nicht nur rege angenommen, sondern auch lange in dem schönen Zustand gehalten wird“, sagte von Busse. Materialien wie Edelstahl sollen dafür sorgen, dass die Geräte nicht nur der Witterung trotzen, sondern auch möglichst vandalismussicher sind. Für die Sanierung des Sportplatzes mit Kunstrasen, Ballfangnetzen und Unterstellmöglichkeitenhatte die Stadt bereits 400 000 Euro bereitgestellt.

Großer Wunsch: Künstliche Eisfläche im Winter

Unsaniert blieb bislang eine knapp 1000 Quadratmeter große Bolzfläche. Multhauf warb dafür, die Fläche im Winter zu einer Eislaufbahn umzufunktionieren ähnlich der Eisfläche am Ryck, die bei Frost rege von Eisläufern genutzt werde. Der Aufwand, eine solche Eisfläche anzulegen sei gering, wenn die Feuerwehr Wasser auf die Fläche spritze. Von Busse versprach, die Idee Multhaufs mit ins Rathaus zu nehmen, verwies aber auf die unterschiedliche Rechtssituation. Während die Eisfläche am Ryck natürlich entstehe, werde sie hier künstlich angelegt. Daraus könnten sich Haftungsansprüche gegen die Stadt ergeben, gab sie zu bedenken.

Von Martina Rathke

Seit Jahren wünschen sich Eltern von Usedom, Rügen und dem südlichen Vorpommern-Greifswald ein Internat für ihre Kinder, die die Hochbegabtenklassen des Humboldtgymnasiums besuchen. Kommenden Montag sollte die Greifswalder Bürgerschaft grünes Licht für einen Vertrag zwischen der Hansestadt und der Berufsfachschule Greifswald geben. Doch jetzt werden die Pläne verschoben.

12.09.2019

Der international bekannte Fotograf Uwe Ommer kommt nach Greifswald und bringt viele seiner Aktfotos mit. Bis zum 16. November stellt er seine Werke in der Galerie STP aus, darunter auch exotische Fotos.

12.09.2019

Die zweite von drei Spielzeiten unter dem Motto „Europolis“ startet am Freitag, 13. September, in Greifswald. 20 Premieren sind im Programm. Das Theater Vorpommern lockte im vergangenen Jahr rund 187 000 Zuschauer an.

12.09.2019