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Greifswald Neues Forschungszentrum für die Universität Greifswald
Vorpommern Greifswald Neues Forschungszentrum für die Universität Greifswald
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18:30 26.02.2019
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) überbrachte einen Förderbescheid für das neue Forschungszentrum Ostseeraum an der Universität Greifswald. Die Rektorin der Universität, Prof. Johanna Weber (re.) gab den Startschuss für das interdisziplinäre Institut, welches Wissenschaftler aus Politik, Geographie, den Baltischen Studiengängen, Wirtschaft und Ökologie vereint.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) überbrachte einen Förderbescheid für das neue Forschungszentrum Ostseeraum an der Universität Greifswald. Die Rektorin der Universität, Prof. Johanna Weber (re.) gab den Startschuss für das interdisziplinäre Institut, welches Wissenschaftler aus Politik, Geographie, den Baltischen Studiengängen, Wirtschaft und Ökologie vereint. Quelle: Anne Ziebarth
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Greifswald

An der Universität Greifswald ist ein neues Forschungszentrum gegründet worden. Das „Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum“ (IZFO) wird sich künftig den unterschiedlichsten Themenbereichen rund um die Ostsee widmen. Wissenschaftler aus Greifswald werden in Kooperation mit Kollegen aus Norwegen, Estland, Polen und anderen Ländern neue Erkenntnisse zu Forschungsgebieten erarbeiten, die alle Anrainerstaaten der Ostsee betreffen. Sechs Themenschwerpunkte wurden genannt, darunter Sicherheit, kulturelles Erbe, Nachhaltigkeit, Energie, neue Nationalismen und ländlicher Räume.

Fördermittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro für die ersten zwei Jahre

Finanziert wird das Zentrum aus Bundesmitteln, Forschungsministerin Anja Kaliczek (CDU) überbrachte am Dienstag die Fördermittelurkunde über 1,4 Millionen Euro. Spätestens am 1. April soll das Forschungszentrum, an dem über 30 Professoren und Professorinnen unterschiedlichster Fakultäten der Universität Greifswald beteiligt sind, seine Arbeit aufnehmen, teilte Rektorin Prof. Johanna Weber mit. Noch wird sich das Forschungszentrum mit Schwerpunkt im Bereich des alten Campus auf mehrere Gebäude verteilen. Langfristig ist aber für eine Unterbringung das Gebäude der „Alten Physik“ im Gespräch. Das Gebäude müsse allerdings zunächst vollständig saniert werden.

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Anne Ziebarth