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Greifswald Neues Willkommenszentrum angekündigt
Vorpommern Greifswald Neues Willkommenszentrum angekündigt
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18:19 24.04.2018
Im Willkommenszentrum „Mole“ in Schönwalde I empfangen Daria Setzpfandt (zweite von links) und Bufdi Philipp Dreger (zweiter von rechts) Gäste mit offenen Armen. Ob die „Mole“ mit dem „Welcome Center“ kooperiert, steht noch nicht fest. Quelle: Christopher Gottschalk
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Greifswald

Acht Stunden arbeiten und darüber hinaus Arzttermine und Kinderbetreuung organisieren? Oder für einen neuen Job umziehen und deshalb Wohnung, Kita und Freizeitangebote suchen müssen? Ab Juli hilft dabei das Greifswalder „Welcome Center“.

Es soll genau diese Aufgaben für Arbeitnehmer, Neubürger, Rückkehrer, Azubis und Studierende übernehmen. Betreiber ist die „Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung“(ABS).

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Mit dem „Welcome Center Region Greifswald“ soll es gelingen, Fachkräfte in die Region zu holen und zugleich in den jeweiligen Unternehmen zu halten. Aber auch Studierende, Azubis und Unternehmen sollen die Beratung nutzen. Dazu wird online und offline Werbung gemacht, zum Beispiel auf Messen. 

Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt mit 50000 Euro aus EU-Mitteln. Davon werden die Kosten für zwei Mitarbeiter gedeckt. Insgesamt kostet das Projekt 83000 Euro: Die fehlenden Mittel stellen zahlreiche Kooperationspartnern, darunter Stadt, Universität, Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern und Volksbank. Die „Witeno“ GmbH (Wissenschafts- und Technologiepark Nordost) stellt die Räume in der Galerie am Mühlentor für das Willkommenszentrum bereit.

Die Zeit drängt, denn Fördermittel fließen höchstens zwei Jahre. Danach sollen Unternehmen die Beratung finanzieren. So stellt es sich Doreen Au, ABS-Geschäftsührerin, vor. Dann würde es sich jedoch nur noch um die Mitarbeiter der zahlenden Unternehmen kümmern. Für eine reibungslose Beratung soll auf lange Sicht eine App folgen, über die Unternehmensmitarbeiter ihre Anliegen mitteilen können, so dass die direkt bearbeitet werden.

Christopher Gottschalk