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Greifswald Noch ein Anschlag: Diesmal in alter Werkhalle
Vorpommern Greifswald Noch ein Anschlag: Diesmal in alter Werkhalle
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09:22 11.07.2017
Die Bewohner solidarisieren sich mit dem Jugendzentrum Demokratiebahnhof Anklam, auf das im Juni ein Anschlag verübt wurde. Nun gab es auf das Haus in der Stralsunder Straße 46 ebenfalls einen Anschlag. Quelle: privat
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Greifswald

Unbekannte haben in der Nacht zum Montag ein Fenster einer ehemaligen Werkhalle mit einem Feuerlöscher eingeschlagen. Dann warfen sie das mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllte Gerät in die Halle, informiert die Polizei. Der Raum werde durch eine Band aus der linken Szene als Probenraum genutzt, heißt es weiter. Darum prüft die Polizei, ob es sich um eine politisch motivierte Tat handelt. Der Staatsschutz hat deshalb die Ermittlungen aufgenommen.

Erst in der Nacht zum Sonntag hatte es gegen 1.40 Uhr einen Anschlag in der Stralsunder Straße 46 gegeben. Zwei Mülltonnen brannten. Der Sachschaden wurde auf 500 Euro geschätzt. In der Stralsunder Straße 46 gibt es ein Wohnprojekt des Pfadfinderbundes. Die Bewohner bekunden an der Stralsunder Straße auf einem Transparent ihre Solidarität mit dem Jugendzentrum Demokratiebahnhof Anklam. Der war im Juni dieses Jahres Opfer eines Brand- und Farbanschlages geworden. Die mutmaßlichen Täter warfen in Anklam einen Molotowcocktail durch die Eingangstür und schleuderten mit Farbe gefüllte Gummihandschuhe gegen die Fassade. In dem Gebäude schliefen zur Tatzeit sieben junge Pfadfindervereine.

Die Polizei bittet um Hinweise an eine ihrer Dienstellen oder auf www.polizei.mvnet.de.

Katharina Degrassi

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