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Greifswald Ortsumgehung Greifswalds vollenden
Vorpommern Greifswald Ortsumgehung Greifswalds vollenden
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13:35 10.04.2019
Der Ortsrat Eldena lud am 9. April zum Rundgang mit Bausenatorin Jeannette von Busse (links) ein Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Unablässig rollen die Autos durch die Wolgaster Landstraße auf dem Weg von und nach Lubmin. Das ist eine große Belastung für die Anwohner. Darum ist die Vollendung der Greifswalder Ortsumgehung der wohl größte Wunsch der Bürger. Das wurde bei der traditionellen Fahrradrundfahrt der Ortsteilvertretung am Dienstagabend. Mit dabei war Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU). Das Problem der Ortsumgehung liegt indes nicht in ihrer Hand, dafür ist das Land zuständig.

Aber bei den vielen anderen größeren kleineren Problemen kann von Busse möglicherweise helfen. Was allerdings aus dem Parkplatz am Gasthof Alte Schmiede wird. „Wir haben Ideen, aber noch kein Projekt“, sagte die Senatorin. Wendeschleife und Endhaltestelle für eine Stadtbuslinie, öffentliche Toilette und ein Park- und Reisen-Parkplatz sind im Gespräch. „Aber passt das alles hier rauf“, fragt sich nicht nur Ortsrat Christian Schulze (Linke). Immer mit dabei der geschichts- und geschichtenkundige Ortsrat Wolfgang Jochens (CDU). „Auf dem Parkplatz wurde Abbruchmaterial aus der Greifswalder Altstadt entsorgt“, erzählte er. Damit sei der große frühere Löschwasserteich des Universitätsgutes zugeschüttet worden. Und zu einer weiteren Station der Rundfahrt, der Rostocker Straße. Die sei 1938 für neue Häuser kinderreicher Mitarbeiter des Fliegerhorstes Ladebow angelegt worden. Auch hier gibt es seit Jahren ein Problem: Nur ein Teil der Straße ist asphaltiert, der andere nicht. Es fehlt ein Bord zur Abgrenzung, der Asphalt franst regelrecht aus. Einfach ein Rundbord setzen? Von Busse ist skeptisch. Sie geht davon aus, dass wahrscheinlich ein grundhafter Ausbau nötig sei.

In der Rostocker Straße Quelle: Eckhard Oberdörfer

Auch so ein Dauerbrenner ist der Kleinbahndamm. Ein Teil ist Richtung Wolgaster Straße sehr gut ausgebaut. Dann ist es nur noch ein Trampelpfad neben dem Damm, auf dem Bäume wachsen. „Dass man auf dem Kleinbahndamm weiter nach Friedrichshagen/Diedrichshagen gelangen kann, fanden schon die Planer des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes gut“, erinnerte der Ortsratsvorsitzende Helmut Holzrichter (CDU). Auch im Masterplan für die Ortsteile an der Dänischen Wiek ist diese Verbindung drin. Dass hier etwas passieren muss, da besteht Einigkeit, das wie ist unklar.

Christian Schulze hatte noch ein zweites Problem auf dem Kleinbahndamm, und zwar parallel zum Campingplatz, im Blick. Dort haben Wurzeln den Asphalt angehoben. „Eine Frau ist hier gestürzt“, so Schulze und reichte das Problem weiter.

Auf dem Kleinbahndamm stehen Bäume Quelle: Eckhard Oberdörfer

Auch das Strandbad hat der Ortsrat im Blick. Papierkörbe und eine öffentliche Toilettenanlage, nannte Bettina Bruns (Grüne) als Wünsche. „Hier liegt am Wochenende ganz schön was rum.“ Die Reinigung sei jetzt ausgeschrieben worden, informierte von Busse. Die Strandwärterstelle könne erst nach Genehmigung des Haushalts besetzt werden. Christian Schulze wünscht sich auch die Beseitigung von Schilf am Strand, in dem sich die Wildschweine sehr wohl fühlen würden. „Wir bekommen wieder eine naturbelassene Küste“, schätzt Wolfgang Jochens ein.

Eckhard Oberdörfer

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