Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ostvorpommern Der hohe Preis
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Der hohe Preis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:01 21.12.2017
Anzeige
Groß Kiesow

Drei Leichen im Naturschutzgebiet, ein Ackerboden als Geldanlage und Geschosse aus einem Karabiner, ein Mord und eine neue Polizeihauptkommissarin, die nicht locker lässt, dazu ein Bibelzitat als Buchtitel: So lässt sich mit wenigen Worten der neue Küstenkrimi aus der Feder von Autor Volker Pesch skizzieren. Er spielt wieder im Hinterland, wo die Peene in die Ostsee mündet und nachts wieder der Wolf jagt. Dennoch sei es nach Peschs Worten auch diesmal kein Regionalkrimi, die Geschichte ließe sich überall in Deutschland erzählen.

Volker Pesch aus Groß Kiesow hat seinen zweiten Küstenkrimi geschrieben. Quelle: Foto: Peter Binder

Die Hauptperson ist wie im ersten Küstenkrimi Polizeiseelsorger Tom Schroeder, der es mit drei Moorleichen am Waldrand zu tun bekommt. Ein Zufallsfund und dennoch heikel, denn er wirft die Frage auf, ob es sich um drei ehemalige russische Zwangsarbeiter aus den letzten Kriegstagen handelt. Im Dorf allerdings redet niemand, obwohl sich viele erinnern. Dann wird aus Ministeriumskreisen darauf gedrungen, die Akte schnell zu schließen. Da wird nicht nur Tom Schroeder stutzig. Und dann kommt – Krimifans werden es ahnen – die große Wendung im Geschehen: Es passiert ein Mord, der auf eine Verbindung zu den Toten im Moor hindeutet... „Ich habe mich bemüht, dass es wirklich bis ganz zum Schluss spannend bleibt“, versichert der Autor.

Für Pesch ist das, was er präsentiert, eine klassische Krimistory, die hier wie überall passiert sein könnte. Es geht um Bodenspekulation und den immer weiter in die Höhe schnellenden Preis für landwirtschaftliche Nutzflächen. Während die einen immer mehr Ackerland bewirtschaften, Raps und Mais anbauen (oder auch brach liegen lassen), ist ein Landzukauf für kleine Landwirte unerschwinglich.

15 000 Euro für einen Hektar sind keine Seltenheit mehr. Regelmäßig berichten Zeitungen über dieses Problem. „Ich habe Reizthemen aufgegriffen, die jedem von uns täglich begegnen. Auch wenn einem manches bekannt vorkommt – meine Geschichte ist ebenso frei erfunden wie die handelnden Personen, sie könnte sich aber genau so zugetragen haben“, ist der in Groß Kiesow beheimatete Autor überzeugt. Volker Pesch, der im normalen Leben Betriebsleiter des Greifswalder Seesportzentrums mit dem Segelschulschiff „Greif“ ist, berichtet, dass er die Idee für seinen zweiten Krimi schon im Kopf hatte, als er den ersten gerade beendet hatte. „Aber bis ich es dann aufgeschrieben hatte, das dauerte“, gesteht er. Das habe auch mit seinem neuen Job als Leiter des Seesportzentrums zu tun, der seine Zeit stark beanspruche. Ein dritter Krimi, für den es durchaus genug Stoff gebe, sei deshalb erst einmal nicht in Sicht. Ausschließen will er einen dritten Krimi aber dennoch nicht.

„Vielleicht schreibe ich auch mal ein Kinderbuch, dazu gibt es ein paar Ideen“, überlegt er. Übers Knie brechen will er aber auch hier nichts.

Sein Küstenkrimi „Dornen und Disteln soll er Dir tragen“ ist seit Ende Oktober auf dem Markt und wird in den Buchläden der Hansestadt verkauft. Auch im Onlinehandel ist es erhältlich. „Das Buch eignet sich auch gut als Weihnachtsgeschenk, neben Spannung bietet es auch eine gehörige Portion Unterhaltung“, wirbt Volker Pesch kurz vor dem Weihnachtsfest mit einem Augenzwinkern. 1500 Stück beträgt die Startauflage. Auch als E-Book ist der Krimi mittlerweile zu erhalten.

Sein zweites Werk hat er ebenfalls wieder mit dem Verlag cmz aufgelegt und ist sehr zufrieden damit. „Das erste Buch war in jeder Hinsicht eine Erfolgsgeschichte. Ich denke, dass wird hier wieder so sein“, sagt er.

Der Autor Volker Pesch, Jahrgang 1966, Dr. phil., studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Das Buch „Dornen und Disteln soll er Dir tragen“ erschien im Verlag cmz, Preis: 12,95 Euro. ISBN 978-3-87062-279-4.

Cornelia Meerkatz

Mit einer ungewöhnlichen Straftat hatte es die Polizei gestern Morgen in Anklam zu tun. Gegen 7 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer leerstehenden Villa in der Demminer Straße gerufen.

20.12.2017

Noch bis 2019 sind Studierende und Wissenschaftler der Greifswalder Hochschule in der Gemeinde Weitenhagen unterwegs. Für Lehramtsstudenten ist es auch eine gute Möglichkeit, die Praxis kennenzulernen. Über das Projekt werden Anstöße für die Entwicklung des Dorflebens gegeben.

20.12.2017

Einzigartiges Projekt gewährt Azubis und Flüchtlingen Einblick ins Tourismus- und Gastgewerbe

19.12.2017