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Ostvorpommern Kaum noch Spanndraht vor Lubmins Stranddünen
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Kaum noch Spanndraht vor Lubmins Stranddünen
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00:00 25.07.2015
Kein Spanndraht mehr: An mehreren Abschnitten des Lubminer Strands sind die Dünen nicht mehr „eingezäunt“. Quelle: jes
Lubmin

Die Zeiten, da Lubmins Stranddünen seeseitig mit Draht abgespannt wurden, um sie vor dem Betreten und damit Schäden zu bewahren, gehen offenbar dem Ende entgegen. In diesem Jahr wurde erstmals darauf verzichtet, Schäden an der Dünen„einzäunung“ zu beheben oder fehlenden Spanndraht zu ersetzen. Lubmins Bürgermeister Axel Vogt (CDU) verwies Bürger auf das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt, das für Küstenschutz und entsprechende Erhaltungsmaßnahmen zuständig ist. Die Behörde verfolge eine neue Unterhaltungsstrategie und verzichte ab sofort darauf, neuen Draht zu spannen, wo er fehle. Schadhafte Düneneinzäunung werde zurückgebaut. Hintergrund, so erklärt Vogt, sei eine Versuchsreihe des Stalu auf dem Fischland, dem Darß und Zingst. Dort seien bereits 2013 einige Dünenabschnitte nicht mehr mit Spanndraht und Holzpflöcken gesichert worden. Spätere Kontrollen hätten keine Verschlechterung des Dünenzustands ergeben. Das Stalu, so Vogt, habe angegeben, die Situation auf Fischland-Darß-Zingst weiterhin zu beobachten und wieder Draht zu spannen, sollten Dünen doch Schaden nehmen. Der Gemeinde Lubmin hatte das Stalu angeboten, die Pflege der Düneneinzäunung in die eigene Hand zu nehmen. Die Gemeinde lehnte das aus Kostengründen ab.

Kostengründe hat offenbar auch das Stalu. Dass 2013 Düneneinzäunungen auf dem Fischland-Darß nicht erneuert wurden, führte man seinerzeit auf einen Personalengpass der Behörde zurück. Auf der Halbinsel sorgte das Vorgehen für Ärger. Viele Strandbesucher, heißt es in einem Saisonbericht, hätten sich in den Dünen niedergelassen, was zu Schäden geführt habe.



jes

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