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Ostvorpommern Ludwigsburgs Kirchuhr soll wieder ticken
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00:00 28.05.2013
Vermutlich 1789 wurde die Uhr vom damaligen Ludwigsburger Gutsherrn von Klinkowström gestiftet. Quelle: Sven Jeske
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Ludwigsburg

Nach gut 90 Jahren Stillstand könnte die Stundenuhr am Turmaufsatz der kleinen Kapelle in Ludwigsburg wieder in Gang kommen. Das jedenfalls ist das Anliegen des Ludwigsburgers Detlef Niemann. Der Ruheständler kümmert sich seit Jahren um das denkmalgeschützte Kirchengebäude. Er sorgte dafür, dass die Eingangstür und das Taufbecken restauriert wurden.

Letzteres brachte er eigenhändig wieder auf Vordermann. Dank Niemann glänzen die stumpf gewordenen hölzernen Kirchenbänke wieder. „Ich habe sie mit Leinölfirnis und Terpentin sauber gemacht.“ Seit wenigen Tagen widmet sich der Mann nun dem über 220 Jahre alten Uhrwerk im Gebälk des Kirchturms. „Meine Recherchen in alten kirchlichen Unterlagen ergaben, dass die Uhr 1789 vom damaligen Ludwigsburger Gutsbesitzer Friedrich Ernst Sebastian von Klinkowström gestiftet wurde.“ Die schmiedeeiserne Konstruktion umfasst nur drei Zahnräder. Ihr Pendel ist noch vorhanden. Nicht so die alten Gewichte, die, an einem Seil hängend, aufgezogen wurden, um die Mechanik anzutreiben. Fürs erste experimentierte Detlef Niemann mit Ziegelsteinen in einem Eimer, um Aufschluss über das optimale Gewicht zu erlangen. Eines hat er so schon herausgefunden: „Acht Steine á vier Kilo sind zu viel.“ jes

OZ

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