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Greifswald Parkplatznot in der Innenstadt: Debatte um Anwohnerparken
Vorpommern Greifswald Parkplatznot in der Innenstadt: Debatte um Anwohnerparken
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08:02 16.09.2016
SPD und Grüne fordern, dass Anwohnerparkausweise für noch für Menschen mit Hauptwohnsitz in Greifswald ausgegeben werden. Quelle: Pater Binder
Greifswald

CDU und Linke kritisieren den jüngsten Vorstoß SPD und Grünen, die Ausgabe von Anwohnerparkausweisen zu beschränken als unsozial. Konkrekt fordern die beiden Fraktionen der Greifswalder Bürgerschaft, dass die Parkausweise für Anwohner nur noch von Personen beantragt werden dürfen, die ihren Hauptwohnsitz in der Hansestadt haben.

Wer in Greifswald arbeitet, hier eine Wohnung hat, aber anderswo seine Familie, würde demnach leer ausgehen. Betroffen wären ebenso Studenten, die während ihres Studiums nach wie vor bei den Eltern gemeldet sind. „Es gibt zu viele Parkausweise auf zu wenig Parkplätze. Wir müssen eine Begrenzung einführen“, sagt Brigitte Witt, die für die SPD in der Ortsteilvertretung Innenstadt sitzt. Außerdem fordern SPD und Grüne eine Ausweitung der Kontrollen.

„Das ist ein gegenseitiges Aufwiegeln der Leute, die um einen Parkplatz konkurrieren“, kritisiert Bürgerschaftsmitglied Yvonne Görs (Linke). „Die Situation ändert sich dadurch nicht“, schiebt sie nach. Christian Weller, der für die CDU in der Ortsteilvertretung Innenstadt sitzt, wirft den Sozialdemokraten vor, mit dem Vorstoß gegen die Schwächsten vorzugehen. Das sind seiner Ansicht nach die Studenten. „Es ist ein starkes Stück, dass dieser Vorschlag ausgerechnet von der SPD kommt, die sich doch sonst immer so studentenfreundlich gibt. Es trifft die, die kein Geld haben.“

Die Ortsteilvertretung Innenstadt lehnt die Beschlussvorlage mit sechs zu drei Stimmen ab. Ob das Anwohnerparken tatsächlich beschränkt wird, entscheidet die Bürgerschaft am 6.Oktober. In der kommenden Woche diskutieren die Ausschüsse des Stadtparlaments über die Beschlussvorlage.

Katharina Degrassi

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