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Greifswald Pläne für zweites Flüchtlingsheim in Hansestadt
Vorpommern Greifswald Pläne für zweites Flüchtlingsheim in Hansestadt
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08:54 21.08.2015
Der Wohnblock in der Brandteichstraße macht von außen noch einen brauchbaren Eindruck. Quelle: Kai Lachmann
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Greifswald

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald will ein neues Flüchtlingsheim einrichten. Unterkünfte für Asylsuchende gibt es im Kreis bereits in der Hansestadt sowie in Torgelow, Wolgast und Anklam. Sie sind mit 700 Bewohnern komplett belegt.

Derzeit wird geprüft, ob ein Block am Technologiezentrum Vorpommern in der Brandteichstraße infrage kommt. Das Gebäude gehört einem Privateigentümer, ist sanierungsbedürftig, macht aber auf den ersten Blick einen brauchbaren Eindruck. Greifswalds kommunale Kapazitäten seien weitestgehend erschöpft, sagt OB Arthur König (CDU).

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Parteikollege Axel Hochschild kritisiert, dass die Insel Usedom noch keinen einzigen Flüchtling aufgenommen hat. Landkreissprecher Achim Froitzheim: „Wir prüfen gemeinsam mit den Bürgermeistern im Hinterland Möglichkeiten.“ Zu geeigneten Immobilien würden intensive Gespräche geführt, „sodass zukünftig sehr wohl auch auf Usedom Flüchtlinge untergebracht sein werden“.

Deutschland nimmt in diesem Jahr schätzungsweise 800 000 Flüchtlinge auf, Mecklenburg-Vorpommern 14 200. Der Landkreis wagt keine Prognose mehr. Die letzte belief sich auf 1800.



Kai Lachmann

Immer mehr Asylbewerber kommen in den Landkreis: Wo sollen sie untergebracht werden? - Bekommt Greifswald ein zweites Flüchtlingsheim?
21.08.2015
21.08.2015