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Greifswald Mindestlohn: SPD-Mitglied macht Firmen dicht
Vorpommern Greifswald Mindestlohn: SPD-Mitglied macht Firmen dicht
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12:31 09.05.2014
Die Feinkostfabrik RügenGut in Garz ist geschlossen. Grund dafür ist laut Inhaber Norbert Braun der geplante Mindestlohn, der eine Weiterführung verhindert habe. Quelle: Kay Steinke
Greifswald

„Mit den steigenden Personalkosten war eine weitere Sanierung einfach aussichtslos.“ Mit diesen Worten begründet der Greifwalder Unternehmer Norbert Braun die Schließung seiner Firmen RügenGut in Garz und Marlin Seafood in Valluhn (Kreis Ludwigslust-Parchim). Die Beschluss der Bundesregierung, ab 2015 eine allgemeine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro einzuführen, habe eine Weiterführung der Firmen unmöglich gemacht. 80 Arbeitsplätze gingen verloren. Pikant: Der Firmenchef (Braun Beteiligungs GmbH) engagiert sich seit Jahren in der SPD.

Die Gewerkschaft NGG warnt unterdessen vor fiesen Tricks. Eine Bäckereikette aus dem Raum Rostock lege ihren Mitarbeiter neue Verträge vor. Darin enthalten seien Lohnsteigerungen auf 8,50 Euro, allerdings auch der Verzicht auf Zuschläge für Wochenendarbeit und Überstunden sowie die Streichung von drei Arbeitstagen. Der Betrieb wolle damit vermeiden, bei Mindestlohn-Kontrollen ab 2015 negativ aufzufallen, vermutet NGG-MV-Chef Jörg Dahms.



Gerald Kleine Wördemann

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