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Greifswald Sanierungsskandal: Domplatz der Hansestadt war zu teuer
Vorpommern Greifswald Sanierungsskandal: Domplatz der Hansestadt war zu teuer
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08:00 07.10.2014
domplatz Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Bei dem Sanierungsskandal um Baubecon in Greifswald geht es um Millionen. Erst im April wurde bekannt, dass bis zu vier Millionen Euro seit 1991 in der Innen- und der Fleischervorstadt zuviel für die Stadtsanierung ausgegeben wurden. Nun kommt eine Million für einzelne Objekte hinzu, informiert Bausenator Jörg Hochheim (CDU). Und das sei nur der Anfang.

Die Experten rechnen mit weiteren Millionenbeträgen. Denn der einstige Sanierungsträger Baubecon - ihm wurde 2012 fristlos gekündigt - habe nur wenige Baumaßnahmen abgerechnet, dass erfolge erst jetzt durch die neue Stabsstelle der Hansestadt.

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Und wenn, dann wurde beispielsweise beim Domplatz das zuviel gezahltes Fördergeld nicht ans Land überwiesen, belegt Hochheim mit Dokumenten. Gut für Greifswald: Zwar muss das Geld in den großen Sanierungstopf überwiesen werden, kann dann aber für andere Maßnahmen verwendet werden.



Eckhard Oberdörfer