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Greifswald Greifswalder Schüler protestieren gegen Klimakatastrophe
Vorpommern Greifswald Greifswalder Schüler protestieren gegen Klimakatastrophe
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18:55 01.02.2019
Demonstration für eine andere Umweltpolitik gestern in Greifswald. Quelle: FOTO: Christopher Gottschalk
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Greifswald

 Schule schwänzen für das Klima, lautet das Motto der „Fridays for Future“-Bewegung, die nun auch in Greifswald angekommen ist. 110 Schüler und Studenten protestierten am ersten Februartag am Mühlentor. Die globale Bewegung (deutsch: Freitage für die Zukunft) wurde im August 2018 von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg gestartet, setzt sich für Klimaschutz ein und hat inzwischen auch in Deutschland viele Anhänger.

Mit Plakaten, Slogans und Redebeiträgen forderten die Greifswalder Teilnehmer ein Ende der Braunkohleverstromung in Deutschland noch vor 2038 – dem von der Kohlekommission des Bundes vorgeschlagenen Enddatum, an dem der letzte Meiler vom Netz gehen soll. Politiker sollten Maßnahmen für einen effektiven Klimaschutz ergreifen, damit die Folgen der Erderwärmung wie steigende Meeresspiegel gestoppt werden können, hieß es.

Die Idee für den Greifswalder Protest hatten Mitglieder der AG Ökologie des Studierendenparlaments. Die wollen die Kontrolle jedoch schnell abgeben: „Wir hoffen, dass sich viele Schüler und Auszubildende finden werden, die den Protest regelmäßig organisieren“, sagt Veranstalterin Lucile Souquet (23), Referentin für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit beim Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta).

Die meisten Protestteilnehmer waren bereits Schüler, darunter der 17-jährige Paul vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium. „Wenn wir unser Klima nicht jetzt schützen, wann dann? Deswegen ist es richtig, auf die Straße zu gehen und auch den einen oder anderen Block Unterricht zu verpassen“, sagte er. Die nächste „Fridays for Future“-Demonstration in Greifswald soll am Freitag nach den Winterferien sein.

Christopher Gottschalk

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