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Greifswald Kommission für Bauten der Uni Greifswald
Vorpommern Greifswald Kommission für Bauten der Uni Greifswald
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15:02 28.02.2019
In die frühere Pharmakologie will weder die Uni noch die Unimedizin nutzen Quelle: Eckhard Oberdörfer
Greifswald

Es geht nicht zuletzt um die Zukunft des seit Jahren leer stehenden früheren Instituts für Pharmakologie in der Loefflerstraße. Weder die Universität noch die Universitätsmedizin wollen das dank seiner erhaltenen Innenausstattung ebenso wertvolle wie schwierig nutzbare Denkmal aus dem 19. Jahrhundert künftig für ihre Zwecke verwenden. Das bekräftigte Rektorin Prof. Johanna Weber auf der Sitzung des Senats. Der Klinkerbau soll abgegeben werden.

Eine an der Hochschule und auch in der Unimedizin umstrittene Entscheidung und einer der Gründe, warum sich eine Mehrheit des Erweiterten Senats für eine Wiedergeburt einer Bau- und Raumkommission des Hochschulparlaments aussprach. „Wir haben das Gefühl, dass wir nicht ausreichend informiert werden, um mitdiskutieren zu können“, begründete Prof. Walter Ried als einer der Antragsteller mit Blick auf die bauliche Entwicklung der Hochschule. Es habe unverhoffte Entscheidungen gegeben, zum Beispiel zur künftigen Nutzung der Loefflerstraße 70. Die habe einmal ein Haus der Drittmittelforschung werden sollen, bleibt aber nun Gebäude der Wirtschaftswissenschaften.

Die Rektorin widersprach, die Informationen zum Baugeschehen erfolgten regelmäßig und seien leicht zugänglich. Auf der nächsten Sitzung werde der Senat die Prioritätenliste zur künftigen baulichen Entwicklung beraten. „Aus unserer Sicht bekommen sie die Informationen, aber es wird zu wenig nachgefragt.“ Sie sei auch gern bereit, häufiger zu berichten. Ferner sei der Senat nicht für die Bauten der Unimedizin zuständig, erinnerte sie. Über diese entscheide deren Aufsichtsrat. Einfach gesagt: Ob wie schon vorgeschlagen die Physiologie aus Karlsburg in die Loefflerstraße zieht (die OZ berichtete) entscheidet die Unimedizin. Deren Vorstandsvorsitzenden Prof. Max Baur könne man bitten, im Senat über die bauliche Entwicklung der Medizin zu berichten. Wie der Medizinerprodekan Prof. Markus Lerch erläuterte, sind die vom Land für Forschung und Lehre zur Verfügung gestellten Mittel für Bau auch deutlich geringer als die für die Krankenversorgung. Er sprach von einem Faktor vier bis fünf.

Er teile die Einschätzung der Rektorin, der Senat werde sorgfältig und gut informiert, sagte Senator Prof. Michael Herbst. Aber komme aber zu einem anderen Ergebnis. Der Senat benötige mit der Kommission einen „Transmissionsriemen“ zur Vorbereitung von Entscheidungen. Der Hinweis zu dem zusätzlichen Aufwand, den die Verwaltung durch eine weitere Kommission habe, überzeugte die Mehrheit der Senatoren nicht. Auch die Mitarbeiter hätten das Gefühl, das sie nicht mitreden können, sagte Senatorin Mascha Hansen.

Eckhard Oberdörfer

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