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Sport Greifswald Oberliga-Handballer des HSV Insel Usedom gehen als Favorit ins Spiel gegen den BFC Preussen
Vorpommern Greifswald Sport Greifswald Oberliga-Handballer des HSV Insel Usedom gehen als Favorit ins Spiel gegen den BFC Preussen
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09:47 01.11.2018
Die HSVer Marcus Deutsch (r.) und Patrick Glende wollen mit ihrem Team aus dem Spiel gegen den BFC Preussen zwei Punkte holen.
Die HSVer Marcus Deutsch (r.) und Patrick Glende wollen mit ihrem Team aus dem Spiel gegen den BFC Preussen zwei Punkte holen. Quelle: Andreas Dumke
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Ahlbeck

Es läuft gerade hervorragend für die Handballern des HSV Insel Usedom. Mit 15:3 Punkten rangieren die Insulaner auf Platz zwei in der Tabelle der Ostsee-Spree-Oberliga. Nur ein Punkt trennt das Team von Spitzenreiter Stralsunder HV, der allerdings ein Spiel weniger absolviert hat.

Ihre Position wollen die Usedomer auch nach ihrem zehnten Spiel der Saison nicht abgeben. Dazu ist am Samstag (Anwurf 19 Uhr) in der Ahlbecker Pommernhalle ein Sieg über den Tabellensechsten, BFC Preussen, nötig. „Die Berliner spielen als Neuling bisher eine gute Rolle in der Liga“, weiß HSV-Trainer Nico Heidenreich. „Das spricht für eine eingespielte Mannschaft. Die Preussen sind gespickt mit Spielern, die die Liga kennen oder auch schon höherklassiger gespielt haben“, ergänzt der Coach. Er will seine Mannschaft vor allen Dingen auf den sehr wurfgewaltigen Rückraum der Berliner einstellen. „Die Preussen spielen 60 Minuten ihr eigenes Ding. Sie zelebrieren dabei viel Tempohandball. Von der Spielweise her sind sie ein unangenehmer Gegner“, meint Heidenreich und schickt gleich hinterher, „dass der Gegner auf gar keinen Fall unterschätzt werden darf.“

In seinem eigenen Kader gibt es dagegen ein paar Fragezeichen für die Aufstellung. Andre Machel ist weiterhin im Auslandseinsatz und wird definitiv fehlen. Ob die angeschlagenen Zajac, Neidel und Glende auflaufen können, entscheidet sich kurzfristig. Der zuletzt fehlende Leow (Rechtsaußen) wird dagegen wieder dabei sein. Trotz aller möglichen Verletzungssorgen ist die Marschroute für Heidenreich aber klar: „Wir haben Heimspiel und das wollen wir auch gewinnen. Den zweiten Tabellenplatz wollen wir noch eine Weile behalten.“

Die Tabellensituation hinter dem HSV ist nicht uninteressant. Nur zwei Punkte zurück liegt der HV Grün Weiß Werder, der in der Pommernhalle mit 32:38 verloren hatte. Doch spätestens nach den Siegen gegen Ludwigsfelde (30:25) und in Altlandsberg (29:26) sind die Werderaner wieder dick im Geschäft. Weitere Teams, die vor der Saison hoch gehandelt wurden, wie Altlandsberg oder Grünheide, schwächeln in letzter Zeit und sind jetzt schon sechs Punkten hinter den Insulanern zurück.

In der Ligastatistik fällt auf, dass der HSV mit bisher 263 Toren die meisten Treffer erzielt hat. Das sind 29,22 Tore pro Spiel – ein toller Wert. Im Gegensatz zu anderen Vereinen, die meist „den einen“ Torjäger haben, teilen sich diese Aufgabe beim HSV mehrere Akteure. Erfolgreichster Werfer ist im Moment Patrick Glende mit 43 Toren, gefolgt von Patrick Schmidt mit 42 Treffern. Marcus Deutsch und Sidney Loof folgen mit 30 und 29 Toren. In der Pommernhalle sind die Karten für die Weihnachtsfeier (15. Dezember) des HSV erhältich. Für 22 Euro sind das Büfett, alkoholfreie Getränke, Bier und Sekt inklusive.

Andreas Dumke

29.10.2018
29.10.2018