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Greifswald Drei Fragen über Schönwalde II an: Simone Dehn (Linke)
Vorpommern Greifswald Drei Fragen über Schönwalde II an: Simone Dehn (Linke)
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14:20 16.08.2019
Simone Dehn (Linke) ist in der OTV Schönwalde II. Quelle: Die Linke
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Greifswald

Drei Fragen an Simone Dehn (Die Linke), OTV in Schönwalde 2:

1. Was gefällt Ihnen an Schönwalde?

Ich selbst lebe seit 2011 in Schönwalde 2 und bin sehr glücklich damit. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen habe ich hier eine schöne und bezahlbare Wohnung gefunden. Auch mit der Nachbarschaft in meinem Aufgang habe ich großes Glück gehabt. Alle sind nett, rücksichtsvoll und ruhig.

2. Welcher ist Ihr Lieblingsplatz im Stadtteil?

Ich gehe gerne im angrenzenden Stadtpark spazieren und wenn mein Neffe bei mir zu Besuch ist, wird auf dem Basketballplatz in der Makarenkostraße, gerne Ball gespielt.

3. Was wünschen Sie sich für die Zukunft in Schönwalde 2?

Gegenüber von meiner Wohnung z. B. befindet sich das ehemalige Schwesternwohnheim. In den unsanierten Wohnungen leben aufgrund der niedrigen Mieten sehr viele Menschen mit wenig oder sogar gar keinem Einkommen. Regelmäßig wird die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst dort zum Einsatz gerufen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Menschen, die dort leben, nicht mehr alleine gelassen werden.

Von Stefanie Ploch

Der Leiter der Kneipe „Boddeneck“ findet, dass es früher mehr Möglichkeiten gab, in Schönwalde II auszugehen. Der Stadtteil sei anonymer geworden und wären die Studenten nicht in Greifswald, gäbe es noch weniger Möglichkeiten.

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Die meisten Freizeitaktivitäten in Schönwalde finden bei dem Studenten Martin Schöner draußen statt. Für Bewohner mittleren Alters gebe es seiner Meinung nach wenige Möglichkeiten, für Senioren dagegen umso mehr.

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Das Hauptverkehrsmittel in Greifswald ist das Fahrrad – auch für die meisten Leute aus Schönwalde. Die Radwege sind an einigen Stellen des Stadtteils marode, meint Studentin Christiane Prächter. Den Bus nutze sie nicht so häufig.

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