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Greifswald Strandfrisbee: Im Schlüpfer aufs Siegertreppchen
Vorpommern Greifswald Strandfrisbee: Im Schlüpfer aufs Siegertreppchen
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00:05 28.07.2015
Greifswald

Auf Knien rutscht das Team „Toni-Kroos-Stiftung“ unter tobenden Applaus durch den Sand. Es trägt weiße Schlüpfer mit Eingriff und die dazu passenden Unterhemden. Stolz nehmen die Sieger den Wanderpokal, eine geschnitzte Holzkralle, entgegen.

Zum zweiten Mal organisierte die HSG das Ultimate-Frisbee-Turnier „Sandgreiflichkeiten“. Über zwei Tage versammelten sich 16 Teams aus ganz Deutschland im Strandbad Eldena, um gegeneinander anzutreten. Normalerweise wird Ultimate Frisbee auf dem Rasen gespielt. „Aber weil wir die Möglichkeit haben am Strand zu spielen, nutzen wir das auch“, sagt Jens Spiegelberg, Mitorganisator des Turniers und selbst leidenschaftlicher Spieler.

Das Spielprinzip von Ultimate Frisbee ist einfach: Die Teams versuchen durch gezielte Wurfpässe eine Frisbeescheibe in die sogenannte Endzone zu befördern. Dabei dürfen die Spieler, die die Scheibe in der Hand halten, nicht laufen. Sie muss letztlich von einem Spieler innerhalb der Endzone gefangen werden. Dies führt zu einigen sehenswerten Hechtsprüngen, die auch die in die Hansestadt angereisten Spieler am Wochenende präsentierten. Schiedsrichter gibt es in dieser Sportart keine, denn die Teams klären strittige Situationen untereinander. Nach den Partien machen die Spieler einen Kreis, bei dem sie ihre Meinung zum Spiel abgeben und sich danach voneinander verabschieden.

Dass das im vergangenen Jahr ins Leben gerufen Turnier an Popularität gewonnen hat, zeigt die Teilnehmernzahl. „Mit zehn Mannschaften haben wir 2014 angefangen“, sagt der 27-jährige Spiegelberg. „Wir fahren selbst gerne auf Wettkämpfe und wollten gerne mal etwas zurückgeben“, erklärt der Sportler den Grund, warum es das Turnier gibt. Mit dem Spielablauf und der Organisation ist er zufrieden. „Es war schon eine große Herausforderung“, sagt er und fügt hinzu: „Es gab allerdings sehr viel Anerkennung von allen Beteiligten“. Einer, der sich mit seinen lobenden Worten nicht zurückhält, ist Julian Christ von der „Toni-Kroos-Stiftung“: „Es war das Schönste, was ich je bei einem Frisbeeturnier erlebt habe, was Betreuung, Essen und Unterkunft angeht“. Mit dem Sieg hat er nicht gerechnet. „Mit viel Spaß und kroos‘schem Sportsgeist hat es am Ende für den Sieg gereicht. Ich kann mir kaum vorstellen, wie man zufriedener sein könnte“, sagt Christ, der zusammen mit den anderen Sportlern während der zwei Tage auf dem Sportplatz in Eldena gezeltet hat. Den zweiten Rang belegte das Team „Außendienst“. Im Spiel um Platz drei siegte „Hund Flach Werfen“ aus Berlin gegen den Vorjahressieger „Sandsation“ aus Hannover.

Dass es für das Organisatorenteam, das gleichzeitig auch auf dem Feld stand, nur für den zehnten Platz gereicht hat, stört Jens Spiegelberg nicht: „Es war schon eine gute Leistung. Durch die Organisation hatten wir ja kaum Zeit uns aufzuwärmen, so ist es vor allem im Sand immer schwer.“ Ihr letztes Spiel verloren sie dabei gegen die Mannschaft von Discurs aus Berlin. Eine der Spielerinnen ist Heidi Poutanen, ursprünglich aus Finnland. „Es hat mega Spaß gemacht und das ist das Wichtigste“, sagt die 26-Jährige. Jens Spiegelberg ließ bereits durchklingen, dass es im nächsten Jahr zu einer dritten Auflage der „Sandgreiflichkeiten“ kommen soll: „Wir planen das Turnier auch im nächsten Jahr auszurichten. Es wurde ja von allen Seiten gelobt und wird gern besucht.“



Tobias Gürtler

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